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Konsum Fleischlose Tage in Zürcher Altersheimen

Ab Sommer wird in den Altersheimen der Stadt Zürich ein Mal pro Woche nur vegetarisches Essen aufgetischt. Das ist eine Premiere in der Schweiz. Umfragen hätten gezeigt, dass immer mehr Bewohner auf Fleisch verzichten möchten. «Espresso» sagt, was andere Kantinebetreiber von der Idee halten.

Vegetarisches Menu
Legende: Viele Menus munden auch ohne Fleisch. Colourbox

Rosann Waldvogel, Direktorin der Zürcher Altersheime, bestätigt gegenüber «Espresso»: «Bereits 18 unserer 28 Altersheime haben einen solchen Vegitag eingeführt, ab Sommer 2013 soll es nun in allen Institutionen einen fleischlosen Tag geben.»

Zum Konzept gehöre allerdings, dass auch an diesen Tagen der Wochenhit bestellt werden könne, meist ein Gericht mit Fleisch. «Alles andere wäre eine Bevormundung unserer Bewohner», so Waldvogel weiter.

Nachhaltiges Essen ist ein Bedürfnis

Aus diesem Grund haben bisher auch die grossen Kantinenbetreiberinnen der Deutschschweiz auf einen fixen Vegetariertag verzichtet, wie eine Umfrage bei SV Group, Compass Group und ZFV zeigt.

Allerdings stellen alle drei Betreiberinnen von Personalrestaurants fest, dass immer mehr Kunden ein Bedürfnis nach nachhaltigem, umweltschonendem und regionalem Essen haben und entsprechende Projekte fördern.

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Im Forum diskutieren Fachleute mit Hörerinnen und Hörern.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Steinbacher, Walenstadt
    In ihrem Beitrag gehen sie leider nicht darauf ein, dass für ein kg Fleisch bis zu zehn kg Kraftfutter (Soja, Weizen...) benötigt wird. Desswegen ist Fleisch ein Wohlstandsprodukt. Es verpufft extrem viel Nahrung, die qualitativ gleichwertig oder besser ist. So lange es Hunger auf diesem Planeten gibt, sollte der Fleischkonsum umbedingt rationiert sein. Das Kraftfutter kommt sowieso von Drittweltländern, die oft ihre eigene Bevölkerung kaum ernähren können.
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  • Kommentar von Bernie Bosshart, Basel
    Als Kind assen wir auch nicht jeden Tag Fleisch - aber wir hatten alles Fleisch zu verwerten (nicht nur Filets, Plätzli, usw). ABER das mit dem CO2 ist leider die Fortsetzung einer Hysterie wie damals beim Waldsterben, und noch früher "Seuchen/Totenbestattung". Deren Fehlentscheide (Gesetze, Verhalten) wirken heute noch negativ. So ist es mit dem CO2! Lasst doch mal den Klimatologie- und Meteorologie-Professor Dr Horst Malberg (Berlin) sprechen. Dann gehen Euch die Augen ein bisschen mehr auf!
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  • Kommentar von Mark Fankhauser, Zuerich
    Die Frischwasser-Menge ist immer gleich viel (ausser Meerwasser wird zu Frischwasser oder Frischwasser-Verschmutzung), wovon 70% in die Landwirtschaft geht. Bis in 20 Jahren nimmt die Frischwasser-Nachfrage um 40% zu aufgrund Populations-Wachstum und wirtschaftlicher Entwicklung. Es wird also zu einer Wasser-, Lebensmittel- und Landknappheit kommen, weshalb die Chinesen bereits heute grossflaechig Land in Afrika erwerben. Wann/Wie wird sich die Schweiz darauf vorbereiten?
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Nicht nur die Chinesen,M.Fankhauser,sämtl.Industrie-+Schwellenländer erwerben unermessliche Anbauflächen in Entwicklungsländern,wir auch, bereits fast CH-gross.Allerdings machen dabei alle die Rechnung ohne diese warmen Kontinente,in denen die Bewässerung leider meist nicht von oben kommt,das hochgepumpte Wasser auf den Feldern schnell verdunstet,die Grundwasserspiegel gebietsweise so tief absacken,dass sie sich mit dem Meeresspiegel vermengen,die Böden versalzen+verwüsten.1000e ha/Jahr
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