Kaffee zum Mitnehmen braucht Vorbereitung

Der Kaffee zum Mitnehmen gehört für viele Pendler zum angenehmen Start in den Tag. Damit er rechtzeitig bereitsteht, wird ab 3 Uhr in der Früh gearbeitet. «Espresso» blickt hinter die Kulissen einer Café-Bar.

Kaffee wird in Becher gefüllt

Bildlegende: Hinter dem Kaffee zum Mitnehmen steckt eine rege Maschinerie. SRF

Am Bahnhof Basel SBB herrscht um 5 Uhr morgens noch nächtliche Stille. Allerdings wird im «Caffé Spettacolo» bereits seit rund zwei Stunden auf Hochtouren gearbeitet. «Wir produzieren Gipfeli, Brötchen und Sandwiches jeden Morgen frisch», erklärt Geschäftsführer Ralf Kugler, «deshalb beginnt bei uns die Arbeit um 3 Uhr.» Er selbst beginnt seinen Dienst kurz nach 4 und bereitet die Bar auf den Besucheransturm vor.

Gäste stören sich zum Teil an Fragen des Personals

Bereits kurz nach Öffnung der Bar drängen die ersten Gäste an die Theke. «Möchten Sie Ihren Kaffee hell, mittel oder dunkel? Gross oder klein? Zum Mitnehmen oder Hier-Trinken?» Diese Fragen muss das Personal jedem Gast stellen. Nicht immer stösst dies auf Verständnis, weiss Marina, die seit 5 Jahren hier arbeitet: «Die einen fühlen sich durch meine Fragen gestört. Ich versuche, die Situation mit Charme zu beruhigen.»

Rushhour zwischen sieben und acht Uhr

«Täglich verkaufen wir rund 900 Kaffees», so Geschäftsführer Ralf Kugler. Alleine 150 Stück setze man zwischen 7 und 8 Uhr ab. Da ist es wichtig, dass das Team Hand in Hand arbeitet. Trotzdem kann es zu Stresssituationen kommen, und deshalb sei der Job längst nicht für jeden geeignet, so Kugler. «Es braucht eine gewisse Resistenz, man darf die Rückmeldungen der teilweise gestressten Gäste nicht persönlich nehmen.»

Der grosse Coffee-to-go-Test im «Kassensturz»

Video «Trailer Coffee-to-go-Test» abspielen

Trailer Coffee-to-go-Test

0:22 min, vom 26.3.2013