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Konsum Medizinische Überversorgung im Fokus

Wenn ein Patient «überbehandelt» wird, kann das für ihn ungesund werden. Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen will deshalb im kommenden Jahr das Gesundheitswesen durchleuchten. Dabe sollen die Gesundheit der Patienten und die Kosten im Vordergrund stehen.

Arzt mit Stetoskop in der Hand
Legende: Die Konsumentenschutz-Allianz möchte sich 2014 vor auch dem Gesundheitswesen widmen. Colourbox

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen will 2014 das Gesundheitswesen genau unter die Lupe nehmen. Wenn zu viele Analysen vorgenommen, Medikamente verschrieben und Operationen durchgeführt werden, sorge das nicht nur für zu hohe Kosten, es könne auch den Patienten schaden.

Laut Sara Stalder, Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz, geht es in einem ersten Schritt darum, Fakten zu sammeln. Damit sollen Schwerpunkte aufgezeigt werden, wo in der Schweiz unnötig medizinisch betreut wird und welche Folgen das haben kann.

Gesunde Patienten und gesunde Finanzen

Einerseits soll damit aufgezeigt werden, wo Kosten gespart werden können. Andererseits steht jedoch auch die Gesundheit der Patienten im Vordergrund. «Jeder unnötige Eingriff ist eine Gefahr für die Patienten», sagt Sara Stalder.

Zur Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen gehören neben der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) auch die Westschweizer Organisation FRC und die Tessiner ACSI.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ilse Czamek, Walenstadt / SG
    Höchste Zeit, dass sich jemand kümmert. Für mich ist es auch unverständlich, dass die Menschen selbst so wenig von ihrem Körper wissen, dass die Mediziner alles mit ihnen machen können. Ich lebte selbst mit einem Partner, der sich verhalten hat, als wäre er ein Auto, das bei einem Schaden einfach in der Werkstatt repariert werden kann. Leider wird dieses Basiswissen in der Schule nicht gelehrt. Zudem bringt unser teils menschenverachtendes Berufsleben die meisten an den Rand ihrer Belastbarkeit.
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