Zum Inhalt springen

Konsum Nüsslisalat aus Tansania? Wirklich, liebe Migros?

In der Migros Bülach Süd war in den letzten Tagen Schweizer Nüsslisalat Aktion. Herkunft: Tansania. Die Migros führt die seltsame Deklaration auf einen Fehler in der Verpackungsfirma zurück.

Legende: Audio Nüsslisalat aus Tansania? Wirklich, liebe Migros? abspielen.
1:29 min, aus Espresso vom 19.12.2014.

Die «Espresso»-Hörerin Angelina Kreyenbühl aus Hochfelden staunte nicht schlecht als sie die Nüsslisalat-Packung in den Händen hielt. «Da war ein grosses Schweizerkreuz drauf, weiter unten dann die Angabe, der Salat stamme aus Tansania. Das kann doch nicht sein!» Tatsächlich handelt es sich um einen Fehler. Migros-Sprecherin Martina Bosshard sagt gegenüber «Espresso», bei der regionalen Verpackungsfirma sei ein Fehler passiert.

«Salat kommt aus der Schweiz»

Vor dem Nüsslisalat der Migros sei an der Etikettiermaschine für einen anderen Kunden ein Produkt aus Tansania angeschrieben worden, erklärt die Migros-Sprecherin weiter. «Danach wurde vergessen, die Herkunftsbezeichnung wieder herauszunehmen.» Die Migros geht davon aus, dass etwa 200 Packungen betroffen waren. Jene, die noch in den Regalen waren, wurden entfernt und durch korrekt angeschriebene ersetzt.

Die Migros versichert, dass der Salat aus der Schweiz stamme. «Nüsslisalat kommt während des ganzen Jahres aus der Schweiz – nur in sehr seltenen Fällen müssen wir etwas dazu importieren.»

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Gunnar Henning Petersen, Walsrode-Tostedt
    NEIN, nicht wegschmeissen! Man sollte doch besser die 200 falsch deklarierten Salate mit einer Kuriermaschine nach Tansania fliegen, um Sie dort auf den lokalen Weihnachtsmärkten der Bevölkerung, als Original Schweizer Salatspezialität, zum Weihnachtsfest, als Abwechlslung neben dem klassichen Glühwein, zum Kauf anzubieten. Alternativ würde ich mich auch freiwillig breitschlagen lassen die 200 Salate selbst kostenlos zu verwerten. Ich wollte sowieso abnehmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Nico Basler, Basel
    Deklarieren die nun ihre Ware mittels dem Zufallsgenerator oder was? Nur noch peinlich.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Gabriel Herrmann, Tanzania
    Und die 200 ersetzten Packungen Nüsslisalat... landen im Abfall. Ausserdem: Recherchiert mal darüber wer den Preisabschlag zu verkraften hat, wenn Coop eine Nüsslisalat-Aktion machen will.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen