Öffentliche Warnung: Ikea-Älgarnudeln – nichts für Allergiker

Ikea hat zwei Nudelsorten aus dem Verkauf genommen, weil deren Sojagehalt auf der Verpackung nicht deklariert ist. Das könnte für Allergiker zum Problem werden. Für alle Nicht-Allergiker ist der Verzehr jedoch bedenkenlos.

Zwei Packungen mit Nudeln in Elchform

Bildlegende: Die Elchköpfe aus Pasta sind mittlerweile aus den Verkaufsregalen entfernt worden. BLV


Konsumnachrichten

2:13 min, aus Espresso vom 03.10.2014

Das Möbelhaus Ikea hat festgestellt, dass in zwei Nudelsorten, die in seinen Schwedenshops verkauft werden, Soja enthalten sein könnte. Da das Soja auf der Verpackung nicht deklariert ist, könnte dies ein Problem für Kunden werden, die allergisch auf dieses Lebensmittel reagieren.

Ikea hat das Amt Verbraucherschutz des Kantons Aargau und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) darüber informiert und die elchförmigen Teigwaren aus den Regalen genommen.

Gemäss BLV ist das Produkt für Personen, welche nicht allergisch auf Sojabohnen reagieren, unbedenklich. Soja-Allergikern wird aber empfohlen, auf den Verzehr zu verzichten. Bei starken Allergikern können bereits Spuren von Soja lebensbedrohlich werden.

Betroffen sind folgende Produkte:

Nudeln PASTAÄLGAR UND PASTAÄLGAR FULLKORN
Verpackung à 500 Gramm
Ariktelnummern: 1.001.124.32.0004 und 1.201.396.14.0007
Verkauft in Ikea-Warenhäusern

Wer diese Teigwaren zuhause im Schrank stehen hat und Bedenken hat, sie zu verzehren, kann sie in der nächsten Ikea-Filiale zurückbringen. Der Kaufpreis wird zurückerstattet.