Spargel-Anbau bedeutet viel Handarbeit

Seit 51 Jahren baut die Familie Spaltenstein auf dem Thurhof in Flaach im Zürcher Weinland Spargeln an. Jetzt im Mai läuft die Spargelernte auf Hochtournen.

Sorgfältig zieht er die Spargel aus der Erde.

Bildlegende: Sorgfältig zieht er die Spargel aus der Erde. SRF

Bis zu einer Tonne Spargeln ernten die Erntehelfer pro Tag, erzählt Rolf Spaltenstein. Auf seinem Bauernhof baut er weissen, grünen und violetten Spargel an. Unter schwarzen Plastikplanen wachsen die Spargeln in der warmen Erde, bis sie den Kopf aus dem Erdwall strecken.

«Dann ist der richtige Zeitpunkt, um sie zu ernten», sagt Spaltenstein. Dazu gräbt man ein Loch um den Spargel und fährt dann mit dem Schnittwerkzeug möglichst weit nach unten. «Ziel ist es, dass der Spargel mindestens 22 Zentimeter lang ist. Besser noch länger.»

Die Spargeln werden in gelbe Körbchen gelegt. Danach kommen sie in die Spargel-Wasch- und Rüstmaschine.

«Jeder Spargel wird fotografiert und dann nach Qualität sortiert. In die beste Qualität gehören die geraden, dicken Sparglen.

Die dünneren Spargeln sind zweite Qualität», erzählt Spaltenstein. Wenn ein Spargel bricht, dann wird mindestens die Spitze weiterverwendet.

Rund die Hälfte der Spargeln verkauft Spaltenstein direkt an Restaurants. Die andere Hälfte wird im Hofladen absetzt.

Ein Kilogramm weisser Spargel in bester Qualität kostet 17 Franken 50. Die etwas dünneren gibts für Fr. 14.50. Der violette Rohkostspargel kostet 19 Franken.

Fertig-Saucen «Hollandaise» im Test

Die klassische Ergänzung zu frischen Spargeln: Sauce Hollandaise, eine feine Buttersauce mit frischen Eiern. Die Auswahl an Fertig-Saucen ist gross: als Pulver zum anrühren, im Gläschen, im Stehbeutel oder im Tetrapack. «Kassensturz» lud zum Degustationstest.

Video «17.05.11: Fertig-«Sauce Hollandaise» im Degu-Test» abspielen

17.05.11: Fertig-«Sauce Hollandaise» im Degu-Test

7:30 min, aus Kassensturz vom 17.5.2011

Spargel aus Übersee

Wenn Spargeln mit dem Flugzeug von Übersee in die Schweiz geflogen werden, dann ist die Ökobilanz massiv schlechter, wie wenn sie mit dem Schiff transportiert werden. Grüne Spargeln lassen sich nicht mit dem Schiff transportieren, weil sie sich schlecht lagern lassen.