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Konsum Weniger Esswaren wegwerfen – daheim und im Restaurant

«Lebensmittel wegwerfen. Das ist dumm.» Unter diesem Titel kämpft der Bund gegen die Verschwendung von Esswaren. Eine Ausstellung zum Thema tourt nun durch die Schweiz. Die Kampagne richtet sich auch an Wirte.

Weggeworfenes Gemüse
Legende: Tonnen von Lebensmitteln landen im Abfall. Der Bund möchte etwas dagegen tun. SRF

«Espresso» wirft in einer Reportage einen Blick in die Küche des Hotels Radisson in St. Gallen. Genauer: In den Eimer mit den Essensresten. Darin liegen Tomaten, die am Buffet übrigblieben, Brotstücke, die im Körbchen blieben. Pro Woche landen 100 Kilogramm Esswaren in den Eimern dieser Hotelküche. Letztlich gelangen sie in die Biogas-Produktion.
 
 Lebensmittel-Abfälle zu vermeiden, ist eine Herausforderung für die Landwirtschaft, die Verarbeiter, die Konsumentinnen und Konsumenten – und eben auch für die Gastronomie. Hier ist eine Möglichkeit, die Portionen den Wünschen des Gastes anzupassen.

Die Radisson-Köche und viele ihrer Kollegen in anderen Restaurants tun das bereits, aus Sicht des Bundes dürften es aber gerne noch mehr werden. «Es wäre wertvoll, wenn die Restaurants aktiver auch halbe Portionen anbieten würden», sagt Werner Harder, Leiter der Bundes-Kampagne «Lebensmittel wegwerfen. Das ist dumm.»
 

3 Kommentare

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  • Kommentar von dabu, SZ
    Naja, wer hat den all die Vorschriften und die z.Teil total unsinnigen Ablaufdaten erfunden? Und wer verbietet geniessbare Lebensmittel weiter zu verwenden? Auflagen über Auflagen (z.B. ununterbrochene Kühlkette, sonst müssen die Lebensmittel vernichtet werden), zuerst treibt das die Preise in die Höhe und dann kommen die selben gescheiten, studierten die den Quatsch einführen...und jammern und reklamieren. Haben die Angst, dass es mal jemand merkt dass es diese gar nicht braucht????
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    1. Antwort von E.Maurer, ZG
      Das Lebensmittelgestzt lässt grüssen. Kürzlich nach einem Geburtstagsfest wollte ich die übrig gebliebenen Sandwiches, Dessert etc. einem Kinderheim abgeben. Der Caterer meinte aber, dass das Lebensmittelgestz das verbieten würde. Er müsse es fortschmeissen... Auch beim Detailshandel werden die Frischwaren am Abend, die nicht mehr verkauft wurden, weg geworfen. Die Mitarbeiter dürfen sie micht mehr nach Hause nehmen...
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  • Kommentar von Heinz Kobel, Olten
    Es ist bemühend. Alle sind schuld an der Verschwendung, nur nicht der Detailhandel. Der hat es fertiggebracht in allen Medien sich reinzuwaschen. Die Migros behauptet sogar über 90% zu verwerten. Dafür werden die Konsumenten drangenommen. Woher die Zahlen stammen, der Konsument verschwende Lebensmittel, ist mir unklar. Der Detailhandel zeigt mit Fingern auf die Konsumenten und hat selber Dreck am Stecken. Das ist ein ganz übles Ablenkungsmanöver.
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