Zeitschriften-Preise: Preisüberwacher ärgert sich

«Espresso» berichtete über die hohen Preise für deutsche Heftli in der Schweiz. Heute diskutiert die Wirtschaftskommission des Ständerats über einen parlamentarischen Vorstoss zu überhöhten Importpreisen. Der Preisüberwacher hofft nun, dass auch die Zeitschriftenpreise ein Thema sein werden.

13 Franken kostet beispielsweise ein Geo-Heft in der Schweiz am Kiosk, in Deutschland sind es nur 7 Euro. Diese Preisunterschiede sind schon seit Jahren ein grosses Ärgernis. Getan hat sich bisher wenig.

Auch der Preisüberwacher Stefan Meierhans ärgert sich: «Mit dem starken Franken sind die Unterschiede noch augenfälliger geworden.» Er hat bereits 2011 bei den deutschen Verlagen interveniert und tiefere Preise gefordert – mit wenig Erfolg. Auch jetzt wollen die Verlage nichts von einer Preissenkung wissen.

Wenn schon, denn schon

Nun wird in der Wirtschaftskommission des Ständerats ein parlamentarischer Vorstoss diskutiert, der gegen überhöhte Importpreise vorgehen will. Die sogenannten Schweiz-Zuschläge sollen aufgehoben werden. Darin sieht Meierhans eine Chance, auch die überhöhten Heftlipreise ins Visier zu nehmen: «Wenn man sich die Schweiz-Zuschläge allgemein anschaut, könnte man dabei auch die Zeitschriften-Preise berücksichtigen.»

23.01.2015:

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