«Dä Kafisatz»: Post will «Stopp-Werbung»-Kleber weghaben

Die Post will mehr unadressierte Werbung verteilen: Pöstler sollen Kunden dazu auffordern, die «Stopp-Werbung»-Kleber vom Briefkasten zu entfernen. – Das Thema der Woche für die «Espresso»-Rubrik «dä Kafisatz».

Vierzeiliger Spruch.

Bildlegende: Der «Kafisatz» Nummer drei. SRF

Der Artikel dazu:

Der «Stopp-Werbung»-Kleber basiert auf einer freiwilligen Vereinbarung zwischen der Post und Konsumentenschutz-Organisationen. Fast die Hälfte der Haushalte in der Schweiz hat einen solchen Kleber am Briefkasten. In den Kantonen Basel-Stadt, Zürich und Zug sind es sogar 60 Prozent. Diese Kleber sind der Post schon seit Längerem ein Dorn im Auge.

Pöstler sollen auffordern Kleber zu entfernen

Vor drei Jahren lancierte die Post einen «Werbung-OK»-Kleber – mit mässigem Erfolg. Nun sollen die Pöstler mithelfen, die «Stopp-Werbung»-Kleber loszuwerden, wie der Tages-Anzeiger berichtete.

Im Mitarbeitermagazin der Post steht, dass die Zustell-Mitarbeitenden seit Anfang Mai die Postkunden auf den Stopp-Werbung-Kleber ansprechen sollen: «Sie zeigen ihnen die Vorteile unadressierter Werbesendung auf. Die Post will mit dieser Aktion die unadressierte Direktwerbung fördern», heisst es im Mitarbeitermagazin.

Zum Nachhören:

«Dä Kafisatz»

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