Flop mit der Heublumenmatratze: Billiges Heu statt Heilkräuter?

Da denkt man, etwas gutes für die Gesundheit zu tun und dann das: 1900 Franken bezahlte eine Rentnerin für eine heilversprechende Matratzenauflage, genützt hat's nichts. Kein Wunder: Statt der versprochenen Heilkräuter fand sie nur Heu. Das ist ein Kafisatz wert.

Kafisatz-Logo mit einem Sechszeiler.

Bildlegende: Der Kafisatz rundet die «Espresso»-Woche ab. SRF

Rentnerin Pia S. hat mit ihren 80 Jahren einige kleinere Gebrechen. Am meisten plagen sie Einschlafprobleme und Gelenkschmerzen. Als sie kürzlich im Briefkasten eine Broschüre der Firma Santhera GmbH findet, in der für ein mysteriöses Produkt geworben wird, das ihre Leiden lindern soll, wird sie hellhörig. Sie fordert per Talon weitere Informationen an.

Die Informationen kommen in Form eines Vertreters, der kurz darauf vor ihrer Türe steht. In der Hand eine Matratzen-Auflage.

In dieser «Heublumenmatte» sollen Heublumen, Arnika, Holunder, Minze, Brennnesseln, Lavendel, Rosmarin und Schafgarben drin sein. Und sie soll gegen Schlafprobleme und Schmerzen helfen, verspricht der Vertreter.

Trotz horrendem Preis von 1900 Franken willigt Rentnerin Pia S. ein: «Ich dachte, jetzt gönne ich mir einmal etwas. Damit schlafe ich endlich besser, und es ist sicher auch gut für meine alten Gelenke.» Mehr

«Dä Kafisatz»

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