Trickserei auf Facebook: Gib mir Geld!

Betrüger hacken ein Facebook-Profil und betteln dann mit der falschen Identität die vermeintlichen Freunde um Geld an. Die Masche ist verblüffend gut gemacht, doch nicht alle lassen sich täuschen – das zeigt der «Espresso»-Kafisatz dieser Woche.

Kafisatzlogo mit Sechszeiler.

Bildlegende: Diese Woche geht's im Kafisatz um die typische Mann-Frau-Geld-Geschichte. SRF

Wir alle kennen sie, die Betrugsversuche per E-Mail: Spektakuläre Lotteriegewinne, angebliche Erbschaften, eine vermeintlich gesperrte Kreditkarte. Was nun aber auf dem Redaktionstisch des SRF-Konsumentenmagazins «Espresso» von Radio SRF 1gelandet ist, hat eine neue Qualität.

Gleich mehrere Personen haben sich gemeldet, sie hätten von einem Facebook-Freund folgende persönliche Nachricht erhalten: «Hallo!!! Hoffe, es geht dir bestens. Da ich kein Akku hab, kann ich nicht anrufen! Hast du Onlinebanking? Hab ne sehr grosse Bitte.»

Eigentlich müsste das Stichwort «Onlinebanking» stutzig machen. Da die Nachricht jedoch vom persönlichen Facebook-Profil eines Freundes kommt, ist die Gefahr gross, dass man als Empfänger darauf anspringt.

Wer dies tut, erhält sofort Antwort. Man kann sozusagen mit dem Betrüger einen Chat anfangen. In dem Beispiel, das «Espresso» vorliegt, ging es zunächst um rund 4000 Franken, die der Empfänger ins Ausland überweisen sollte. Mehr

Zum Nachhören:

«Dä Kafisatz»

«Dä Kafisatz»

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