Schweizer Flughäfen von neuer Sicherheitsregel nicht betroffen

Aus Sorge vor Terroranschlägen hat die USA auf bestimmten Direktflügen aus Europa die Mitnahme von nicht aufgeladenen Smartphones verboten. Die Regel soll auch für andere elektronische Geräte wie Tablet-Computer und Laptops gelten. Für Schweizer Flughäfen geben die Behörden nun vorerst Entwarnung.

Auf Direktflügen aus Europa in die USA ist es künftig nicht mehr erlaubt, Handys mitzunehmen, die nicht aufgeladen sind. Das hat die US-Behörde für Transportsicherheit TSA am Sonntag bekanntgegeben.

Sicherheitsbeamte können Fluggäste auffordern, ihre Geräte einzuschalten. Sollte sich zeigen, dass sie keinen Strom haben, dürften die Geräte nicht mit an Bord genommen werden, hiess es.

Vorerst ändert nichts

Sonja Zöchling vom Flughafen Zürich gibt auf Anfrage von «Espresso» Entwarnung: «Die neue Regelung betrifft nur einzelne Flughäfen in Europa. Die Schweizer Flughäfen sind davon nicht betroffen.»

Auch das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL teilt auf Anfrage von «Espresso» mit, dass die Sicherheitsmassnahmen an den Schweizer Flughäfen bis auf weiteres unverändert blieben.

Die amerikanischen Behörden lassen weiterhin offen, welche Europäischen Flughäfen von der neuen Regelung betroffen sind. Wer bei einem Ferienflug in einem Europäischen Flughafen umsteigt, muss deshalb damit rechnen, dass seine Geräte kontrolliert werden.

Fürs Reisen mit einem Handy oder Laptop gilt in der Schweiz nach wie vor: Wer elektronische Geräte im Handgepäck mitführt, muss diese für den Sicherheitscheck aus der Hülle nehmen und durchs Röntgengerät lassen.

Ersatzakkus dürfen im Handgepäck, nicht aber im Koffer transportiert werden.

«Ferien ohne Ärger»

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