Sieben absurde Fakten zu Strassenverkehrs-Gebühren

Die Strassenverkehrs-Gebühren werden von jedem Kanton separat festgelegt. Der dadurch entstehende Kantönligeist treibt zuweilen komische Blüten.

Auto

Bildlegende: Ein Tesla S. SRF

  1. Die Gebühren für die trendige Elektro-Limousine Tesla S ist in sechs Kantonen 0.- Franken, im Kanton Basel Stadt jedoch jährlich 1155 Franken.
  2. Je nach Kanton werden die Gebühren nach völlig verschiedenen Massstäben festgelegt: Einmal nach Hubraum des Motors. Ein anderes Mal nach CO2-Ausstoss. Aber auch nach PS-Leistung (bzw Kilowatt). Dann wieder nach Leistung pro kg.
  3. Im Kanton Schaffhausen sind die Gebühren für einen Porsche Panamera 4S mit 384 Franken jährlich fast halb so hoch wie für den Tesla S (744 Franken) im gleichen Kanton.
  4. Im Kanton Genf kostet der Porsche fast acht Mal so viel jährlich (3064 Franken) wie im Kanton Schaffhausen (384 Franken).
  5. Ein VW Golf 1,4 TSI ist im Kanton Waadt mehr als vier Mal günstiger (130 Franken) als im Kanton Jura (587 Franken).
  6. Der Golf im Jura ist auch 1,5 Mal teurer als der Porsche in Schaffhausen (384 Franken).
  7. Im einen Kanton* sind die Gebühren im gesamten Durchschnitt mit 460 Franken halb so hoch wie in einem anderen Kanton (230 Franken).

Strassenverkehrs-Gebühren gesamtschweizerisch

«Kassensturz» hat die Strassenverkehrs-Gebühren anhand von sechs unterschiedlich umweltfreundlichen Autotypen verglichen: