Zebrastreifen: Warum so viele Unfälle?

Die Unfallserie auf Schweizer Fussgängerstreifen macht betroffen. Was läuft schief auf den Schweizer Strassen? Werner Jeger, Vize-Direktor des zuständigen Bundesamts für Strassen, nimmt im «Kassensturz»-Studio Stellung.

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Zebrastreifen: Warum so viele Unfälle?

7:00 min, aus Kassensturz vom 13.12.2011

Sieben Tote und über 50 Verletzte allein in den letzten sechs Wochen. Fast täglich werden Fussgänger auf dem Zebrastreifen angefahren. Auch heute starb ein Mensch – eine 69-jährige Frau – die in Luzern eine Strasse überqueren wollte.

Insgesamt nimmt die Zahl der Unfalltoten in der Schweiz zwar ab, doch bei den Fussgängern gibt es seit Jahren keine Besserung mehr. Gerade auf dem Zebrastreifen sind die Passanten zu wenig sicher.

Im letzten Jahr gab es 20 Tote und 270 Verletzte durch Unfälle auf Fussgängerstreifen. Neben dem Verhalten der Verkehrsteilnehmer spielt auch die Infrastruktur eine wichtige Rolle. Von den 40‘000 bis 50‘000 Fussgängerstreifen in der Schweiz entspricht rund die Hälfte nicht den Sicherheitsanforderungen, so schätzt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Einige schlechte Beispiele finden Sie in unserer Bildergalerie oben.

Was läuft schief auf Schweizer Strassen? Wie werden die Zebrastreifen sicherer für Fussgänger? Welche Tipps müssen Autofahrer und Fussgänger befolgen? Werner Jeger vom Bundesamt für Strassen gibt dazu Auskunft im «Kassensturz»-Studio.