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Testsieger Tintendrucker im Test: Ein Gerät druckt gut und erst noch günstig

Bei den meisten Geräten ist das Drucken teurer geworden. Nicht so beim Testsieger. Der Drucker mit Ecotank liefert gute Qualität und das äusserst günstig. Das zeigt der aktuelle Vergleich von «Stiftung Warentest».

Tintenstrahldrucker druckt eine Liste aus.
Legende: Tintenstrahlgeräte sind vor allem für kleinere Druckmengen geeignet. Colourbox

Rechnungen kopieren, Belege einscannen, Fotos ausdrucken: Tintenstrahl-Kombidrucker können all das und sind beliebte Helfer fürs Büro zu Hause. «Stiftung Warentest» hat zwölf dieser Geräte geprüft. Fünf davon haben zusätzlich eine Faxfunktion.

So wurde getestet

Alle Prüfungen werden an Computern mit der jeweils aktuellen Version des Betriebssystems Microsoft Windows (64 Bit) auf geeignetem Kopierpapier oder vom Anbieter empfohlenem Spezialpapier durchgeführt. Sind spezielle Tinten oder Papiersorten für Farbfotos erhältlich, wurde der Druck von Fotos und Layoutseiten mit diesen geprüft.

Die Beurteilung der Experten erfolgte mit dem folgenden Kriterienkatalog:

  • Drucken (20%): Qualität beim Drucken von Text, Farbseiten und Fotos, Wasser- und Lichtbeständigkeit, Geschwindigkeit.
  • Scannen (10%): Qualität der Scans von Text, Farbseiten und Fotos, Geschwindigkeit.
  • Kopieren (15%): Qualität der Kopien bei Text, Farbseiten und Fotos, Geschwindigkeit, Faxfunktion (falls vorhanden).
  • Tintenkosten (20%): Seitenreichweite, Kosten pro Seite, Tintenverbrauch für das Einsetzen von Patronen und Reinigen der Druckköpfe.
  • Handhabung (15%): Gebrauchsanleitung, Inbetriebnahme, Bedienung, Patronenwechsel und Wartung.
  • Vielseitigkeit (15%): Zusatzfunktionen wie Randlosdruck, automatischer Vorlageeinzug, Netzwerkfunktionen etc.
  • Umwelteigenschaften (5%): Stromverbrauch, Geräusch, Verarbeitung.

Epson lässt die Konkurrenz stehen

Die drei getesteten Drucker von Epson zeigten eine gute Leistung. Alle liefern durchwegs gute Drucke. Besonders erfreulich: Der Testsieger Epson ET-2750 ist auch noch ausgesprochen günstig. Er verfügt über einen Ecotank, einen fest eingebauten Behälter, der mit Tinte aus dem Fläschchen nachgefüllt wird. Teure Wechselpatronen sind nicht mehr nötig. Das senkt die Druckkosten erheblich. Der etwas höhere Anschaffungspreis ist daher schnell wieder amortisiert.

Wer vor allem Fotos drucken möchte, sollte allerdings eher auf das Canon-Gerät Pixma TR8550 oder den Epson-Drucker Expression Premium setzen. Beide lieferten gute Ergebnis bei Fotos und auch Scans.

Die Besten im Test

Hier die vier Drucker mit den besten Testergebnissen:

Epson Ecotank ET-2750

Gesamturteil: Gut (Note 2,2*)

Preis: 360 Franken **

Bemerkungen: Druckt und kopiert in guter Qualität, günstige Unterhaltskosten dank Tintentank.

Canon Pixma TR8550 

Gesamturteil: Gut (Note 2,4*)

Preis: 179 Franken **

Bemerkungen: Mit Fax-Funktion, liefert gute Fotodrucke, sehr vielseitiges Gerät.

Epson Workforce Pro WF-3720DWF

Gesamturteil: Gut (Note 2,5*)

Preis: 95 Franken **

Bemerkungen: Mit Fax-Funktion, durchgängig gute Druckleistung.

Epson Expression Premium XP-6000

Gesamturteil: Gut (Note 2,5*)

Preis: 114 Franken **

Bemerkungen: Druckt gute Fotos.

*= Noten gemäss deutschem Bewertungssystem (0,5 = Sehr gut, 5,5 = Mangelhaft).

** = Günstigster Preis gemäss Internetrecherche vom 30.04.2018. 


Quelle: «Test, Link öffnet in einem neuen Fenster» von Stiftung Warentest, Ausgabe 05/2018.

Rubrik «Testsieger»

In «Testsieger» informiert «Kassensturz» über Tests von anderen Konsumenten-Magazinen und -Sendungen im In- und Ausland. Hier geht es zu allen Tests.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Olivier Wetli ("nicht von dieser Welt")
    Tintenstrahldrucker für kleine Mengen müssen den Langzeitstillstands-Test erfüllen. Modelle mit fest integriertem Druckkopf und Nachfülltanks trocknen nach ein paar Tagen bis Wochen Nichtbenutzung unreparierbar aus. Mehrfach durchexerziert. Ein günstiger Laserdrucker kostet etwas mehr aber läuft und läuft und läuft, auch wenn er mal längere Zeit steht. Für mich gilt Tinte ade.
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  • Kommentar von Rudolf Müller (Rudolf Müller)
    Mich ärgert es seit Jahren, dass die Produzenten damit begonnen haben Geräte zu bauen welche man nicht mehr reparieren können. Ich kann zudem nicht verstehen warum der Bundesrat hier nicht eine Abfallsteuer direkt beim Produzenten einfordert. Wenn der Produzent die Vermüllung der Erde für seine Gewinnoptimierungen in Kauf nimmt sollte dieser auch die Zeche tragen! Hersteller welche wiederum Geräte produzieren welche repariert werden können sollten steuerlich entlastet werden!
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