Tipps zum Duvet-Kauf

Für einen guten Schlaf muss auch das Duvet stimmen. Als Alternative zu Daunen, für die Tiere gerupft werden müssen, gibt es verschiedenste Naturfasern. Aber welche Alternative ist die beste? «Espresso» sagt Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl und beim Kauf achten sollten.

Tipps für Kauf und Pflege

Duvets gibt es meist in verschiedenen Wärmekategorien. Stufe 3 bezeichnet Ganzjahres-Duvet für normales Wärmeempfinden. Für den Sommer eignen sich auch Duvets der Stufen 1 und 2. Stufen 4-6 sind Winterdecken für Personen, die schnell frieren. Alle Duvets im Test gehören in die Kategorie 3.

Personen, die schnell und stark schwitzen, sollten beim Kauf einer Decke auf eine extrem gute Atmungsaktivität und Feuchteaufnahme achten.

Waschbare Duvets sind hygienischer: Einmal Waschen pro Jahr reicht in der Regel.

Regelmässiges ausschütteln und auslüften bei trockener Witterung baut die Feuchtigkeit ab. Aber: Die Decke nie für längere Zeit intensiver Sonneinstrahlung aussetzen. (Quelle: Saldo)

Pflegesymbole

Die Pflegeanleitung besteht meist nur aus Symbolen. Nicht immer ist auf den ersten Blick klar, was damit gemeint ist.

(Quelle: Saldo)

Naturfaser ist nicht gleich Naturfaser

Wenn Sie sich für ein Naturfaser-Duvet entscheiden, sollten Sie folgendes beachten: Eigentliche Naturfasern sind beispielsweise Schafwolle oder Kamelhaar. Bambus- oder Maisfasern hingegen tönen zwar nach Natur, haben aber mit Natur nicht allzu viel zu tun, sagt Faserspezialist Marcel Halbeisen: «Bei der Bambusfaser wird Bambus als Ausgangsmaterial eingesetzt. Aus diesem wird in einem chemischen Prozess eine Faser hergestellt.» Eigentlich sei das aber eher eine chemische Faser. Das gleiche gelte auch für Maisfasern, bei denen als Ausgangsmaterial Mais verwendet werde. Daher empfiehlt Halbeisen: «Wenn jemand 100-prozentige Naturfasern möchte, sollte er sich für ein Produkt mit Wolle entscheiden.»

Ein weiteres Kriterium für den Kaufentscheid sieht Textiltechniker Halbeisen im Einsatzbereich: «Wer ein besonders pflegeleichtes Duvet möchte, das vielleicht auch mal noch leicht feucht liegen bleibt – etwa in einer Ferienwohnung – der ist wohl mit einer reinen Polyester-Decke besser bedient.»

Machen Sie den Knauftest

Eine gute Bettdecke zeichnet sich, unabhängig vom Material, dadurch aus, dass sie viel Luft einschliesst und gleichzeitig nicht zu schwer ist. «Das Duvet sollte sich gut komprimieren und dekomprimieren lassen», sagt Marcel Halbeisen. Um das zu testen, kann man im Laden die Decke einfach zusammendrücken und prüfen, ob es wieder in seine ursprüngliche Form zurückgeht.

TV-Tipp

TV-Tipp

«Kassensturz» testete Alternativen zur Daunendecke, für die Tiere gerupft werden. Bambus, Baumwolle oder Kaschmir – welches Duvet hält mit den Daunen mit?
Die Resultate gibt’s heute um 21.05 Uhr auf SRF 1.

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