Trickbetrug mit Schweinegrippe

Betrüger verlangen in Bulgarien von Reisenden ein Bussgeld, wenn sie kein Impfattest gegen Schweinegrippe vorweisen können. Experten befürchten, dass Betrüger den Trick bald auch in anderen Ländern in Europa anwenden. 

Versorgung während der Pandemie

Auch wenn die Schweinegrippe bald in der Schweiz wüten sollte, Lebensmittel werden genügend vorhanden sein. Davon sind die Experten beim Bund überzeugt. Viele Fragezeichen gibt es aber bei der Frage, wie die Versorgung aussehen wird.

Kein Anrecht auf das Dienstaltersgeschenk

Nach einer gewissen Anzahl Jahren steht den Mitarbeitern in vielen Betrieben ein Geschenk zu. Erreicht man das Jubiläum aber nicht, hat man auch keinen Anspruch auf das Geschenk, erklärt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Trickbetrug mit Schweinegrippe

    Wer kein Impfattest gegen die Schweinegrippe vorweisen kann, muss ein Busse bezahlen. Mit diesem Trick knüpfen Betrüger an der bulgarischen Grenze Reisenden Geld ab. Experten befürchten, dass der Trick bald von Betrügern in anderen Ländern kopiert wird.

    Bisher sind gemäss offiziellen Angaben noch keine Schweizer Touristen betroffen. Dies könnte sich jedoch bald ändern. Ist ein Trickbetrug erfolgreich, weitet er sich gemäss Fachleuten oft schnell in ganz Europa aus.

    Die Bulgarische Botschaft in Deutschland hat auf die Vorfälle reagiert. Auf ihrer Internetseite können sich Reisende eine Bescheinigung herunterladen, dass an der bulgarischen Grenze keine ärztlichen Atteste vorzulegen sind.

    Edith Gillmann

  • Versorgung während der Pandemie

    Millionen Schweizer werden diesen Herbst von der Schweinegrippe betroffen sein. Auch in der schlimmsten Phase wird die Versorgungssicherheit gewährleistet sein, sind die Experten vom Bund überzeugt.

    Wie die Versorgungssicherheit genau aussehen wird, kann allerdings noch niemand genau sagen. Die Grossverteiler haben zwar Pläne ausgearbeitet. Wie diese genau angewandt werden, hängt vom konkreten Verlauf der Pandemie ab.

    Gross ist die Verunsicherung bei den kleinen Lebensmittelläden. Der zuständige Verband hat nun reagiert und wird nächste Woche konkrete Empfehlungen abgeben.

    Matthias Schmid

  • Kein Anrecht auf das Dienstaltersgeschenk

    Die Frau von «Espresso»-Hörer Joachim Linsi hat 14 Jahre in einem Altersheim gearbeitet. Nach 15 Jahren wäre ihr gemäss Arbeitsvertrag ein Dienstaltersgeschenk zugestanden. Weil das Arbeitsverhältnis schon vorher aufgelöst wurde, erhält sie nun gar nichts.

    Zurecht, meint DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo. Beim Dienstaltersgeschenk verhält es sich nämlich nicht wie beim 13. Monatslohn, welcher anteilsmässig ausgezahlt wird.

    Einzige Ausnahme wäre, wenn der Arbeitgeber der Angestellten gekündigt hätte, um das Geschenk nicht zu finanzieren. Dann wäre die Kündigung missbräuchlich erfolgt.

    Matthias Schmid