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«Trick 77» Tricks, wie man Telefonverkäufer abwimmelt

Oft klingelt das Telefon und ein unbekannter Verkäufer will Krankenkassen, Telefon-Abos oder Zeitschriften verkaufen. Wie Sie diese mühsamen aber redegewandten Anrufer abwimmeln, erklärt «Espresso» mit schlauen Zuhörer-Beispielen..

Diagramm
Legende: Mit diesem Skript stellen Sie Gegenfragen (Download-Link siehe unten). zvg

Wenn hartnäckige Telefonverkäufer anrufen und Versicherungen, Telefon-Abos oder Wein andrehen wollen, greifen «Espresso»-Hörer phantasievoll in die Trickkiste.

Beliebt ist, den Telefonverkäufer dann darauf hinzuweisen, dass man den Kauf erst vom Vormund oder Beistand genehmigen lassen müsse. Krankenkassen-Vertreter werden auch abschreckend auf eine teure Krankheit oder das hohe Alter hingewiesen.

Andere Hörer antworten Telefonverkäufern nur in einer Phantasiesprache oder einer seltenen Fremdsprache. Vorgeschlagen wird auch, das Telefon angeblich weiter zu verbinden und sich anschliessend mit «Beratungsstelle für Werbeopfer. Sie wünschen?» zu melden.

Den Spiess umdrehen

Oder Hörer spielen den Missionar und versuchen den Verkäufer zum rechten Glauben bekehren. Auch ein Telefonbeantworter kann darauf hinweisen, dass man keine telefonische Werbung oder Umfragen wünsche.

Einige «Espresso»-Hörer schlagen Telefonverkäufer mit den eigenen Waffen. Zum Beispiel kehren sie den Spiess um und stellen dem Verkäufer Gegenfragen. Dafür findet man im Internet auch ein Gegenskript für lästige Telefonanrufe als PDF.

Mit der Strategie des Hinhaltens

Andere Hörer benutzen die sogenannte «Teergrube». Sie kleben den Telefonverkäufer quasi an der Strippe fest und verwickeln ihn in ein möglichst langes Gespräch. Damit machen sie sich unbeliebt, weil im Telefonmarketing möglichst viele Abschlüsse in möglichst kurzer Zeit zählen.

Man kann den Telefonverkäufer auch verblüffen, indem man auf die entsprechende Frage antwortet: «Nein, ich will nicht sparen.» Auf keinen Fall sollte man sich mit pro-forma Ausreden entschuldigen. Jede Begründung gibt dem geschulten Telefonverkäufer die Möglichkeit wieder nachzuhaken.

Man sollte sich daher konsequent kurz halten und nicht diskutieren. Wegen der hartnäckigen Nachfragen greifen auch viele «Espresso»-Hörer auf die «Klassiker» zurück um Telefonverkäufer abzuklemmen: Einfach wieder auflegen, «kein Interesse/keine Zeit», den Hörer weglegen.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Klarer, Winterthur
    Mein neuster Trick gegen Weinhändler: Ich bin seit Kurzem ein Anhänger des Islamischen Glaubens und trinke deshalb keinen Alkohol mehr. Auch beliebt: Welches Magazin? Ah, ach so, schicken Sie ein Probeexemplar. Was hatte ich schon? Kann mich nicht erinnern. Schicken Sie einfach noch eins. Gegen Krankenkassen hilft: Bin Rentner. An solcher Kundschaft sinds nicht interessiert. Mein Liebling: Hörer hinlegen und Musik laufen lassen, nichts sagen. Nummer 2: dümmliche Fragen stellen (Zeit ist Geld).
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  • Kommentar von Paul Thoma, Tuggen
    Hallo Telefon verkäufer abwimmeln das ist unmöglich. Aber ich habe ein geheimtipp und das ist die einzige Lösung. Die Leitung kappen, fertig, abmelden. Dadurch wird alles gespart aber gar alles. Zeit Geld Nerven Stimmbänder und Strom. Da ja sowiso alle ein Natel besitzen sind wir trotzdem ereichbar für alle.
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  • Kommentar von Claire Posse-Jucker, 1950 Sion
    Denkt jemand daran, dass es in den Callcentres Menschen arbeiten? Sie verdienen ihr Leben mit viel Stress und haben oft keine andere Wahl, als diesen Job zu machen. Ist es nötig, dass man so unangenehm ist mit ihnen?
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