Wenn Käse nicht mehr Käse ist

Die Produktion von Käse-Imitaten, sogenanntem Analogkäse, boomt. Der Kunstkäse ist schnell und günstig zu produzieren. Das Problem ist die Deklaration.

Konsumenten können echten von falschem Käse kaum unterscheiden.

 

Wie weiter beim Hörgerätekauf?

Ab 2010 sparen IV und AHV 17 Mio. Fr. ein beim Kauf von Hörgeräten. Im neuen Tarifvertrag geben die Hörgerätehersteller dem Bund neu einen Rabatt. Was bedeutet dies für das Portemonnaie der Hörgerätekäufer? Wie wird sich dadurch der Hörgerätemarkt entwickeln?

Vertraulichkeit bei E-Mail-Korrespondenz

Darf man eine empfangene E-Mail ungefragt an Dritte weiterleiten? Nur wenn die E-Mail keine persönlichen Daten des Absenders enthält oder wenn der Absender zustimmt, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Wenn Käse nicht mehr Käse ist

    Im Ausland ist Analogkäse seit Jahren der grosse Renner. Bei «Fast Food» und billig Produkten wird oft auf echten Käse verzichtet.

    In der Schweiz wird zwar kein Analogkäse produziert. Jedoch wird eine unbekannte Menge von Käse-Imitaten importiert. Wo dieser falsche Käse landet, ist schwer zu sagen.

    Auch eine exakte Deklaration für Analogkäse gibt es nicht. Für den Konsumenten heisst das: Augen auf. Die Zeiten, wo Käse noch Käse war, scheinen definitiv vorbei zu sein.

    Krispin Zimmermann

  • Wieviel kostet in Zukunft ein Hörgerät?

    In den letzten zehn Jahren hat sich der Bedarf an Hörgeräten in der Schweiz verdoppelt, Tendenz steigend. Mit dem neuen Tarifvertrag zwischen dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) und der Hörgeräteherstellerbranche kann der Bund 17 Millionen einsparen.

    Was heisst dies aber für die Hörgerätekäufer? Müssen sie in Zukunft tiefer in die Tasche greifen? Und wie werden sich die Preise in Zukunft entwickeln?

    Cornelia Bütler

  • Vertraulichkeit von E-Mail-Korrespondenz

    Eine E-Mail von «Espresso»-Hörer Rolf Jeger an seine Hausverwaltung wurde ungefragt an seine Nachbarn weitergeleitet. War die Verwaltung dazu berechtigt?

    Wenn keine persönlichen Informationen im Mail waren, hat die Verwaltung korrekt gehandelt. Wenn die E-Mail aber persönliche Angaben enthält (wie etwa persönliche Kommentare über Nachbarn), fällt das Schreiben unter den Datenschutz. In dem Fall hätte die Verwaltung zuerst Herrn Jegers Einverständnis einholen müssen.

    Der Tipp: Will man als Absender sicher gehen, dass eine E-Mail nicht weitergeleitet wird, sollte man dies explizit darin vermerken. Ist man als Empfänger nicht sicher, ob man ein Schreiben weiterleiten darf oder nicht, fragt man am besten beim Absender kurz nach.

    Flurin Maissen