Sendungsporträt

Als der «Kassensturz» am 4. Januar 1974 erstmals über den Bildschirm flimmerte, waren sich die Kritiker einig: Diese Sendung ist eine Totgeburt. Doch das von Roger Schawinski aus der Taufe gehobene Magazin hat seine Kritiker alle überlebt. Mehr noch: Der «Kassensturz» entwickelte sich zum Renner.

Die Redaktion von Espresso und Kassensturz.

Bildlegende: Eine Gruppe von Männern und Frauen stehen im Kassensturz-Studio. SRF

Anfänglich noch am Vorabend ausgestrahlt, brachte das «Magazin für Konsum, Geld und Arbeit» einen neuen Ton in die betuliche Schweizer Fernsehlandschaft der 70er-Jahre.

Einfach und witzig aufbereitete Fakten, klare Meinungen und freche Fragen an Wirtschaftsbosse waren das Rezept, mit dem «Kassensturz» sich eine grosse Fangemeinde schaffte.

Brisante Enthüllungen

Logo

Bildlegende: Sendungslogo seit 2012. SRF

Zudem profilierte sich der «Kassensturz» regelmässig mit Enthüllungen. Am Anfang stand der Ravioli-Skandal, später folgten dann Berichte über Mineralwasser ohne Mineralien, überzuckerte Weine und vergiftete Böden.

Für Schlagzeilen sorgten aber auch polternde Wahrsager und unfähige Privatdetektive oder Millionäre, die keine Steuern bezahlen.

Zusammenarbeit mit Radio SRF1

«Kassensturz» und das Konsumenten-Magazin des Radios SRF 1 «Espresso» arbeiten seit Anfang 2012 zusammen.Die beiden Redaktionen wurden im SRF Studio in Zürich Leutschenbach zusammengelegt zur ersten trimedialen Konsumenten-Redaktion.

Sie produziert vereint Inhalte für Fernsehen, Radio und Internet.

Die «Kassensturz»-Chefs

Sendeplatz

Jeden Dienstag um 21:05 Uhr auf SRF 1.

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