Kommissarin Lund – Das Verbrechen II – Folge 1 von 5

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Im Zentrum von Kopenhagen wird die Leiche der Kriegsrechtsexpertin Anne Dragsholm gefunden. Dezernatsleiter Brix bittet die in die Provinz strafversetzte Sarah Lund, den Fall zu übernehmen. Denn was zunächst nach einer Beziehungstat aussieht, entpuppt sich bald als zu einer Serie von Morden.

Neben dem nationalen Kriegsdenkmal in Kopenhagen liegt die grausam zugerichtete Leiche der Anwältin Anne Dragsholm. Kripo-Dezernatsleiter Lennart Brix (Morten Suurballe) schickt Polizeihauptkommissar Ulrik Strange (Mikael Birkkjær) in die Provinz, um Sarah Lund (Sofie Gråbøl) zu einer Mitarbeit in dem Fall zu überreden, der heikler ist als angenommen. Lund, die wegen des Eklats nach ihrem letzten Fall strafversetzt wurde, reagiert zunächst ablehnend. Doch schliesslich kann sie der Chance, wieder eine anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen, nicht widerstehen. Auch braucht sie dringend etwas Ablenkung von ihrem Privatleben: Ihr Freund hat sich von ihr getrennt, und mit ihrer Familie lebt sie im Dauerkonflikt.

Lund findet am Tatort die abgebrochene Militärmarke eines ehemaligen Afghanistan-Kämpfers. Und der neu ernannte Justizminister Thomas Buch (Nicolas Bro) erhält ein Video, in dem Anne Dragsholm kurz vor ihrem Tod eine Botschaft verliest, in der die Islamische Liga Vergeltung für getötete Muslime in Afghanistan, Palästina und dem Irak ankündigt. Die Theorie eines islamistisch-fundamentalistischen Rächers macht rasch die Runde, doch die Kommissarin zweifelt daran. Sie verfolgt eine andere Spur, die sie zu einer Kriegsveteranen-Vereinigung und zu Jens Peter Raben (Ken Vedsegaard) führt, dem ehemaligen Leiter einer Eliteeinheit in Afghanistan, der auf seine Entlassung aus der Psychiatrie wartet.

Dann wird der Soldat Allan Myg Poulsen, der mit Raben in Afghanistan diente, brutal ermordet. Als Raben davon erfährt, dreht er durch und bricht aus der Anstalt aus. Der Justizminister gerät derweil weiter unter Druck, die Verhandlungen über das neue Antiterror-Paket gestalten sich schwierig, und die Rechtskonservativen fordern schärfere Massnahmen. Eine weitere Videobotschaft führt Lund und Strange zu Abdel Hussein Kodmani (Ramadan Huseini), der für ein Internetportal bekennender Islamisten verantwortlich ist.