50 Jahre Kubakrise: zwei Supermächte vor dem Atomkrieg

  • Donnerstag, 11. Oktober 2012, 9:06 Uhr
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Im Herbst 1962 errichteten die Sowjets Raketenabschussbasen auf Kuba, also unweit der US-amerikanischen Südküste. Präsident John F. Kennedy verhängte eine Blockade. Die Welt stand kurz vor dem Atomkrieg.

Fidel Castro beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Leonid Breschnew (l.) und Premierminister Nikita  Chruschtschow (r.) in Moskau, April 1962.
Bildlegende: Fidel Castro beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Leonid Breschnew (l.) und Premierminister Nikita Chruschtschow (r.) in Moskau, April 1962. Keystone

Im Oktober 1962 fürchtete sich die Welt vor einem Atomkrieg. Die Sowjets hatten auf Kuba nuklear bestückte Mittel- und Langstreckenraketen aufgestellt, die US-amerikanische Luftaufklärung bemerkte das. Nach Beratungen verhängte Präsident John F. Kennedy ab 24. Oktober eine Blockade. Die beiden Atommächte standen sich gegenüber.

13 Tage dauerten das verbale Kräftemessen und das militärische Muskelspiel. Schliesslich liess Nikita Chruschtschow die sowjetischen Schiffe mit Kurs auf Kuba abdrehen und in die Sowjetunion zurückkehren. Der Kalte Krieg aber ging noch 27 Jahre weiter.

Autor/in: Raphael Zehnder