50 Jahre Woodstock – ein Mythos lebt weiter

  • Mittwoch, 14. August 2019, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 14. August 2019, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 14. August 2019, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

«3 Days of Peace and Music» – drei Tage voller Musik und Frieden hatten die Organisatoren eines Musikfestivals im Staate New York versprochen. Als «Woodstock» gingen jene drei Tage im August 1969 dann in die Geschichte ein. Heute gilt das Festival als legendäres Event, das noch immer nachwirkt.

«Woodstock» ist heute nicht nur das berühmteste Rock-Festival aller Zeiten, es gilt auch als Mutter aller Festivals. Die schiere Menschenmasse, die daraus resultierenden Probleme, die sengende Sonne und der Regensturm, das politische Umfeld jener Tage – und nicht zuletzt die Musik der auftretenden Stars jener Zeit machten aus dem «Woodstock»-Festival ein ikonenhaftes Ereignis.

Ein Festival, das als Film und auf Schallplatten um die Welt ging und bis heute die Kassen klingeln lässt. Ob als Revival-Festival, Theaterstück oder im Museeum – aus «Peace and Music» wird «Peace and Profit».

In «Kontext» lassen wir den Spirit von 1969 nochmal aufleben, sprechen mit Zeitzeugen und suchen nach dem «Woodstock» von heute. Und wir fragen: Was macht «Woodstock» zeitlos? Und was ist aus «Woodstock» geworden?

Beiträge

  • T.C. Boyle – der Schriftsteller in Woodstock 1969

    T.C. Boyle sieht selbst aus wie ein Rockstar aus den 60er Jahren und er ist bis zum heutigen Tag Rockmusik-Fan geblieben.

    1969 gehörte er zu jener Menge Jugendlicher, die sich auf einer Wiese in Upstate New York versammelte, um ein Wochenende lang die damals angesagten Bands zu hören und unter Gleichgesinnten zu sein. Das «Woodstock»-Festival wurde zur Legende, nicht zuletzt weil sich viel mehr Menschen einfanden als vorgesehen. Wie hat der damals 20-jährige Rockfan und heutige Schriftsteller Tom Boyle jene drei Tage der Musik und des Friedens erlebt, bzw. überlebt?

    Eric Facon

  • Auf den Spuren von «Woodstock»: Das «Pol’and’Rock»-Festival

    Das «Pol'and'Rock»-Festival ist das grösste kostenlose Musikfestival Europas.

    Jedes Jahr im Sommer treffen sich in der polnischen Kleinstadt Kostrzyn an der Oder, nicht weit von Berlin, über eine Million Menschen unter dem Motto «3 Days of Love, Friendship and Music», um Spass zu haben und Musik zu hören.

    Der Mythos von «Woodstock» lebt hier weiter: So wie 1969 in Bethel bei New York, gelten auch in Kostrzyn Liebe und Gewaltlosigkeit als Prinzipien des Miteinanders. Ist das Pol'and'Rock also das neue «Woodstock»? Und was bleibt vom Spirit von 1969?

    Elisabeth Baureithel

Autor/in: Elisabeth Baureithel, Eric Facon, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Raphael Zehnder