Am grünen Teppich des 11. Zurich Film Festivals

  • Donnerstag, 1. Oktober 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 1. Oktober 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 1. Oktober 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Das Zurich Film Festival geht in sein zweites Jahrzehnt - und macht einmal mehr mit Stars auf dem Teppich, der grün statt rot ist, glanzvolle Schlagzeilen. Kontext schaut auf die Leinwände, lädt Festivalgäste ein und spricht darüber, was sonst noch zu entdecken ist am Zürich Film Festival.

Zum Beispiel das Filmland Iran: in der Reihe «Neue Welt Sicht» sind vierzehn Filme zu sehen. Sie zeugen davon, dass es neben den grossen bekannten Regiestars aus dem Iran, Abbas Kiarostami, Jafar Panahi oder Asgar Farhadi eine junge, lebendige und mutige Filmszene gibt in einem Land, in dem man für die falschen Filme Berufsverbot bekommen kann.
Der Kurator der Reihe, Georg Bütler, ist zu Gast im Festivalstudio.

Besuch gibts in der Sendung auch von Regisseur Micha Lewinsky. Mit seiner Komödie «Der Freund» gewann er 2008 den Schweizer Filmpreis. Hier am Zurich Film Festival kämpft er mit seinem neuen Werk «Nichts passiert» im internationalen Wettbewerb als einziger Schweizer um das Goldene Auge.


Mehr Schweizer Filme gibt es im «Fokus Schweiz, Deutschland, Österreich», einem Wettbewerb für deutschsprachige Filme. Junge Filmemacher sprechen darüber, was diese Plattform bietet, wem sie nützt und wie interessant das Zurich Film Festival überhaupt für die junge einheimische Filmszene ist.

Beiträge

  • Junges Kino aus Iran am ZFF: z.B. Safi Yazdanians FIlm «What's the Time in Your World?»

    Tanz auf dem Vulkan: Junges Kino aus dem Iran

    Der Filmwissenschaftler Georg Bütler ist Gast in der Sendung. Er hat eine Filmreihe kuratiert, die ein lebendiges iranisches Kino jenseits der grossen Meister präsentiert: ein Kino, angesiedelt zwischen der Tradition persischer Erzählkunst und dem westlichen Genre- und Arthousekino.

    Wir haben ausserdem mit iranischen Filmschaffenden über ihre Arbeit zwischen Zensur und künstlerischer Freiheit gesprochen.

    Brigitte Häring

  • Gemeinsame Sprache, eigenständige Filme: z.B. «Becks letzter Sommer» von Frieder Wittich.

    Gemeinsamer Nenner: deutsche Sprache

    Neben den beiden internationalen Wettbewerben Spielfilm und Dokumentarfilm wartet das Zurich Film Festival mit einem Kuriosum auf: einem Wettbewerb für deutschsprachige Filme.

    Georges Wyrsch befragt junge Filmschaffende darüber, ob dies eine willkommene Plattform ist oder eine Art «Trostsektion».

    Georges Wyrsch

  • Einziger Schweizer Beitrag im Internationalen Wettbewerb: «Nichts passiert» von Micha Lewinsky.

    Was passiert in «Nichts passiert»?

    Der Filmemacher Micha Lewinsky ist als einziger Schweizer im grossen Spielfilmwettbewerb vertreten. In Kontext spricht er über seinen Film, eine Geschichte aus den winterlichen Schweizer Alpen.

    Brigitte Häring

Autor/in: Brigitte Häring, Georges Wyrsch, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Karin Salm