Arbeitssuchende, die zu Sklaven werden

  • Mittwoch, 13. April 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 13. April 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 13. April 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Rund um den Globus sind Menschen unterwegs, auf der Suche nach Arbeit. Dabei werden sie ausgenutzt, ausgebeutet, manchmal gar versklavt – nicht nur auf den Baustellen in Katar.

Gemäss der internationalen Arbeitsorganisation ILO sind zur Zeit rund 150 Millionen Menschen auf Wanderschaft als Arbeitsmigranten. Sie haben sich auf den Weg gemacht auf der Suche nach einem besseren Leben, sie sind vor der Armut geflüchtet. Viele, vor allem in Südostasien, gelangen in die Hände von Schleppern. Viele, vor allem in den Golfstaaten, arbeiten unter schlechten Bedignungen. Vor allem Frauen werden Opfer von Menschenhändlern. Die Behörden schauen weg, und die Konsumenten in Europa, die von vielen Produkten und Dienstleistungen profitieren, ebenfalls.



Beiträge

  • Viele Kambodschaner arbeiten in Thailand.

    Verarmt, verschleppt und versklavt

    Nirgendwo auf der Welt sind so viele Arbeitsmigranten unterwegs wie in Südostasien. Vor allem Menschen aus Kambodscha, die auf der Suche nach Arbeit sind, geraten in die Fänge von Menschenhändlern, wie eine Reportage von der kambodschanisch-thailändischen Grenze zeigt.

    Peter Jaeggi

  • Arbeitsmigranten, Arbeitsskalven, was genau?

    Arbeitsmigranten, Arbeitssklaven – was genau?

    Menschen, die auf der Suche nach Arbeit sind, stehen nicht unter besonderem Schutz. Sie geniessen auch keinen Status, wie etwa Flüchtlinge. Internationale Organisationen, die sich für die Rechte der Arbeitsmigranten einsetzen, sind daher um so wichtiger.

    Reto Rufer, Vertreter von «Amnesty International», und Sascha Nlabu, Vertreter der «International Organization for Migration» erklären, was zum Schutz der Arbeitsmigrantinnen getan werden muss.

    Christoph Keller

Autor/in: Christoph Keller, Moderation: Brigitte Häring, Redaktion: Ellinor Landmann