Calais ist überall

  • Freitag, 4. September 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 4. September 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Freitag, 4. September 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

In Calais, für viele Flüchtlinge Endstation, leben die Menschen im Elend. Mittlerweile aber gehören Bilder von Flüchtlingen schon zum Alltag. Mit welchen Folgen?

Jede Nacht versuchen sie es aufs Neue. Flüchtlinge in Calais wollen durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal hindurch nach England gelangen. Sie leben im Elend, in unsäglichen Hütten, harren schon lange aus.

Seit diesem Sommer aber leben auch andernorts viele Flüchtlinge im Elend, in Griechenland, an der ungarischen Grenze, in improvisierten Zeltstädten. Hilfsbereitschaft ist die Folge, aber auch Hilflosigkeit, und da und dort flammt Gewalt auf. Flüchtlinge werden für Rassisten zu Freiwild. Mit welchen Folgen?

Beiträge

  • Zurück können sie nicht, vorwärts kommen sie aber auch nicht.

    Die Flüchtlinge von Calais

    Sie leben zwischen den Büschen, in elenden Hütten, ernähren sich von dem, was sie finden. Die Flüchtlinge von Calais sind sinnbildlich für Flüchlinge in ganz Europa: Sie können nicht mehr zurück, aber weiter kommen sie auch nicht.

    Margit Hillmann

  • Flüchtlinge machen ein Feuer. Im Hintergrund geht die Sonne unter

    Von Kos bis nach Passau

    Die Bilder gehen um die Welt: Flüchtlinge, die auf Kos unter freiem Himmel schlafen. Familien mit Kindern, die irgendwo in der Nähe von Passau unter einem Baum campieren. Das Elend vieler Menschen auf der Flucht ist erschreckend alltäglich geworden.

    Christoph Keller

  • Fördern Bilder die Hilfsbereitschaft?

    Die Macht der Bilder

    Was machen die Bilder, die das ganze Elend der Flüchtlinge zeigen mit uns. Fördern sie die Hilfsbereitschaft, oder, im Gegenteil, Gewalt?

    Darüber diskutieren Gülsan Akkaya, Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, Janine Dahinden, Professorin für Migrationsforschung und Hugo Fasel, Direktor der Caritas.

    Christoph Keller

Autor/in: Christoph Keller, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Sabine Bitter