Das Sachbuchtrio am Sylvester

Die Themen heute: Ein Kriminalroman aus der Jugendpsychiatrie mit Spannung und Wissenswertem, die Bedeutung von Wort und Text im Judentum, sowie der Aufruf sich einzumischen zugunsten von Demokratie und Eigeninitiative.

Amos Oz
Bildlegende: Amos Oz Keystone

Frank Köhnlein, Jugendpsychiater aus Basel, siedelt seine Geschichte «Vollopfer» in einem Heim für verhaltensauffällige Jugendliche an. Eine lebensbedrohliche Attacke auf den Heimleiter ruft den Kommissar auf den Plan. Wirklich Bescheid weiss aber nur der Psychiater.

Der bekannte israelische Autor Amos Oz schrieb zusammen mit seiner Tochter, der Historikerin Fania Oz-Salzberger das Buch «Juden und Worte». Es lese sich wie eine Liebeserklärung an die biblische Sprache, so eine Rezensentin.

Ein Gemeinschaftswerk ist auch das Buch vom Schauspieler Walter Sittler und vom Greenpeace Aktivisten Gerd Leipold: «Zeit sich einzumischen», ein Plädoyer für mehr Eigeninitiative.

Buchhinweise:
Frank Köhnlein. Vollopfer. Hepp, 2013.
Amos Oz und Fania Oz-Sulzberger. Juden und Worte. Jüdischer/Suhrkamp, 2013.
Walter Sittler und Gerd Leipold. Zeit, sich einzumischen. Sagas, 2013.

Autor/in: Angelika Schett