Dem Schlachten ein Ende: Tierrechtsaktivismus im Fokus

  • Mittwoch, 17. April 2019, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. April 2019, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. April 2019, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

71 Millionen Tiere werden in der Schweiz jährlich geschlachtet. Das soll ein Ende haben, fordern die Tierrechtsaktivistinnen- und aktivisten. Und sie treten zunehmend lauter auf.

Sie halten Mahnwachen vor Schlachthöfen, leisten Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit oder beraten Bauern, Bäuerinnen, wie ein Ausstieg aus der Nutztierhaltung möglich wird. Einige schrecken aber auch vor Straftaten nicht zurück und schlagen beispielsweise Scheiben von Metzgereien ein.

Tierrechtsaktivismus kommt in vielen Facetten daher – von friedlich bis militant.

Gemeinsam ist ihnen die Forderung nach einem Ende der Nutztierhaltung.

Was sind ihre Gründe? Wie realisitisch sind die Forderungen und was sagen ihre Kritiker?

Studiogäste:
Markus Wild, Tierphilosoph
Meinrad Pfister, Präsident Schweizerischer Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband

Beiträge

  • In Signalwesten vor dem Schlachthof

    Sie stehen mitten in der Nacht auf, um da zu sein, wenn die Tiertransporter im Morgengrauen zum Schlachthof fahren. «Wir wollen zeigen, was man im Laden nicht sieht, den Schrecken sichtbar machen», sagt Aktivist Damir Markotic, der die Mahnwachen organisiert. Eine Reportage.

    Anna Jungen

  • Landwirtschaft ohne Nutztiere

    Adieu Nutztierhaltung - Ein Bauer steigt aus

    Toni Kathriner ist ein Landwirt durch und durch. Viele Jahre führt er einen Milchbetrieb, sattelt dann um auf die Fleischproduktion. Die Zweifel werden bei ihm aber grösser: «Die Nutztierhaltung ist letztlich ein riesen Verrat an den Tieren.»

    Er steigt aus. Mit Hilfe von Sarah Heiligtag, Landwirtin und Philosophin. Wie geht das? Auf alle Fälle nicht ohne Konflikte.

    Anna Jungen

Autor/in: Anna Jungen, Moderation: Norbert Bischofberger, Redaktion: Bernard Senn