Die türkische Küste: Stationen auf der Flüchlingsroute

  • Dienstag, 24. November 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 24. November 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 24. November 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Für Flüchtlinge aus Syrien ist die Türkei relativ gut zu erreichen und willkommene Zwischenstation. Dennoch wollen viele weiter. Was sie dazu bewegt und wie ihre Weiterreise aussieht, erzählen drei Reportagen aus Istanbul, von der Ägäisküste und aus der Hafenstadt Izmir.

Die Türkei – wichtige Station auf der Flüchtlingsroute von Syrern auf ihrem Weg nach Westeuropa. Fast 2,5 Millionen Flüchtlinge hat die Türkei seit Ausbruch des Konflikts in Syrien aufgenommen.

Aber viele Syrer wollen nicht in der Türkei bleiben. Die Zahl derer, die sich trotz aller Gefahren auf die oft lebensgefährliche Reise nach Europa begeben, wächst stetig. Fast 600'000 Menschen haben in den vergangenen Monaten via Istanbul und der türkischen Ägäisküste den Weg nach Europa gesucht.

Die Sendung Kontext bringt drei Reportagen: Aus Istanbul, von wo aus viele Syrer sich an die türkische Küste begeben, aus der quirligen Grosstadt Izmir und aus der kleinen Hafenstadt Ayvalik, die gegenüber der griechischen Insel Lesbos liegt.


Autoren: Luise Sammann, Fatih Kanalici, Beat Stauffer
Redaktion: Brigitte Häring
Moderation: Bernard Senn

Beiträge

  • Syrische Flüchtlinge in Istanbul auf Parkbänken sitzend

    Perspektivenlos – Syrische Flüchtlinge in Istanbul

    Viele geflohene Syrer finden auf ihrer Flucht erst einmal Obdach in Istanbul. Die kulturelle und religiöse Nähe zwischen Syrern und Türken und die berühmte türkische Gastfreundschaft haben grossen Anteil daran.

    Dennoch wächst die Zahl derer, die sich trotz aller Gefahren auf die oft lebensgefährliche Reise nach Europa begeben.

    Luise Sammann und Fatih Kanalici

  • Die Reise der Flüchtlinge geht weiter

    Izmir – Drehscheibe der klandestinen Emigration

    Die türkische Ägäisküste ist zurzeit das Haupteingangstor für Flüchtlinge und klandestine Migranten nach Europa. Mehr als eine halbe Million Menschen haben in den vergangenen Monaten auf diesem Weg europäischen Boden betreten.

    Die Küstenstadt Izmir ist zur Drehscheibe der klandestinen Emigration geworden.

    Beat Stauffer

  • Flüchtlinge ziehen weiter

    Aristoteles, der Apostel Paulus und die Flüchtlinge von heute

    Für unzählige Flüchtlinge ist die Türkei zwar erst einmal sicherer Boden, trotzdem ist das Land nur eine Zwischenstation auf ihrer Flucht. Die türkischen Behörden lassen Schlepper und klandestine Migranten weitgehend gewähren.

    Ein Augenschein vor Ort, an der türkischen Küste.

    Beat Stauffer

Autor/in: Luise Sammann, Fatih Kanalici, Beat Stauffer, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Brigitte Häring