Feminismus gestern und heute – Zita Küng und Franziska Schutzbach

  • Montag, 11. September 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 11. September 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Montag, 11. September 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Eine der wichtigsten sozialen Bewegungen im letzten Jahrhundert war die Frauenbewegung. Ihr Ziel: Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Hat sie es erreicht? Nein – sind sich die beiden prominenten Feministinnen Zita Küng und Franziska Schutzbach einig.

Junge, bunt bekleidete Demonstrantinnen am Weltfrauenmarsch
Bildlegende: Frauen aus aller Welt nehmen am Weltfrauenmarsch in Sao Paulo, Brasilien, teil imago/Fotoarena

Eine der wichtigsten, wenn nicht gar die wichtigste soziale Bewegung in der Schweizer Geschichte des 20. Jahrunderts ist die Frauenbewegung.

Die erste hat das Stimmrecht erkämpft, die zweite – Geburtsjahr 1968 – wollte vollumfängliche Gleichstellung von Mann und Frau: Mit provokativen Aktionen und viel politischem Willen haben vor allem linke Feministinnen für die Fristenlösung, für gleichen Lohn, für Mutterschaftsversicherung, für Kinderbetreuungsstätten und für ein neues Ehe- und Scheidungsrecht gekämpft. Errungenschaften, die heute so selbstverständlich sind, dass man vergisst, wem sie zu verdanken sind.

Ist das Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern also erreicht? Mitnichten – analysieren Zita Küng, eine der prominentesten Aktivistinnen der 68er-Bewegung, und Franziska Schutzbach, Wissenschaftlerin und Bloggerin der jüngsten Generation in einem Tandem.

Autor/in: Maya Brändli, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Raphael Zehnder