Fluten spülen Arme weg

  • Mittwoch, 22. Februar 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Februar 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. Februar 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Der steigende Meeresspiegel, die Klimaerwärmung - sie bedrohen vor allem die Armen dieser Welt, die keine Mittel haben, um sich zu retten.

Noch nie war die Konzentration an Klimagasen so hoch wie heute, noch nie in der Menschheitsgeschichte. Und das hat jetzt schon Folgen - der Meeresspiegel steigt unaufhörlich, Fluten und Stürme nehmen zu, es kommt immer öfter zu Springfluten.

Davon sind vor allem die Armen betroffen, Menschen, die zum Beispiel auf den Philippinen in Flussmündungen, am Meeresufer leben, unter prekären Verhältnissen. Aber, sagt der Klimaforscher Reto Knutti, wenn wir nichts tun, leiden wir bald alle unter den neuen Bedingungen.

Beiträge

  • Auf wackeligen Stelzen

    In den Philippinen leben viele Menschen in bitterer Armut auf Stelzenbauten über dem Meer und an Flussmündungen. Steigen die Fluten, sind sie die ersten Leidtragenden, und können nirgendwohin. Eine Reportage.

    Thomas Kruchem

  • Langsame Hilfe

    Wer sich vor dem steigenden Meeresspiegel in Sicherheit bringen will, wer ein sicheres Haus bauen will, begegnet unglaublichen bürokratischen Hürden. Die Umsiedlung geht so viel zu langsam vor sich, mit schwerwiegenden Folgen.

    Thomas Kruchem

  • Reto Knutti, Klimaforscher und Professor an der ETH Zürich

    Fünf vor zwölf, aber niemand tut was

    Der Klimaforscher und Professor an der ETH Zürich, Reto Knutti, hat nicht mehr viel Hoffnung. Die Temperatur der Erde werde sich mit Sicherheit über 1,5 Grad Celsius hinaus bewegen, ob man das Ziel von 2 Grad noch erreichen werde, sei unsicher. Mit unabsehbaren, katastrophalen Folgen.

    Christoph Keller

Autor/in: Thomas Kruchem, Christoph Keller, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Ellinor Landmann