Gegen Drohnen, für den Frieden

  • Dienstag, 26. September 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 26. September 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 26. September 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die Friedensbewegung ist nicht mehr so präsent wie zu ihrer Entstehung vor vierzig Jahren - aber sie ist noch da, mit den alten Anliegen.

In Niscemi, einer Kleinstadt auf Sizilien, wehren sich die Menschen gegen das MUOS, eine Kommandozentrale der amerikanischen Streitkräfte. Die einen, weil sie die Strahlung und weitere gesundheitliche Schäden befürchten, andere, weil sie prinzipiell dagegen sind, dass von hier aus Drohnen gesteuert werden.

Auch von Ramstein aus, in Deutschland, werden Drohnen gesteuert, auch hier regt sich Widerstand. Es sind nicht mehr Millionen, wie auch schon, aber sie sind noch da, die Friedensbewegten.

Beiträge

  • Tausende protestieren in Niscemi gegen das geplante Kommandozentrale MUOS

    Krieg, Krebs, Kahlschlag

    Die Bevölkerung von Niscemi auf Sizilien ist aufgebracht. Die Kommandozentrale MUOS, die mit potenten Relais und Frequenzen den Einsatz der US Army weltweit steuern, sei schuld an den hohen Krebsraten im Dorf, und sie beklagen, dass für die Anlage ein geschützter Wald weichen musste.

    Aureliana Sorrento

  • Graphik des Streetart-Künstlers Bansky in Bethlehem im palästinensischen Westjordanland

    Eine andere Bewegung

    Die Friedensbewegung ist nicht mehr die selbe wie früher. Die Welt ist unübersichtlich geworden, multipolar, ein einziger böser Gegner ist nicht mehr auszumachen. Und doch - sie ist lebendig, die Friedensbewegung, sagt der Politologe und Leiter von Swisspeace, Laurent Goetschel.

    Christoph Keller

Autor/in: Aureliana Sorrento, Christoph Keller, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Raphael Zehnder