Griechenland: Land der Geschichte?

  • Montag, 22. Oktober 2012, 9:06 Uhr
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Wer die Geschichte Europas studiert, kommt nicht um Griechenland herum. Griechenland gilt als Wiege der Demokratie, als Land der Geschichte schlechthin, Griechenland pflegt kultiviert denn auch die Antike, doch mit der modernen Geschichte tut es sich schwer.

Das neue Akropolis-Museum in Athen bei der Eröffnung im Jahr 2009.
Bildlegende: Das neue Akropolis-Museum in Athen bei der Eröffnung im Jahr 2009. Keystone

Im neuen Akropolis-Museum in Athen, das mit europäischen Fördergeldern finanziert worden ist, wird das griechische Kulturgut der Antike modern in Szene gesetzt. Die Antike wird auch in der Schule gross geschrieben, während die moderne Geschichte des Landes an den Rand gedrängt wird.

Obwohl eine junge Generation von Historikerinnen und Historikern daran ist, die dramatischen Ereignisse und dunkeln Flecken der griechischen Vergangenheit im 20. Jahrhundert zu beleuchten, bekommt die junge Generation davon keine Kenntnis. Zwei Historikerinnen aus Athen erzählen.

Buchhinweise:

Koulouri, Christina u.a. (Hrsg.): Teaching Modern Southeast European History: Alternative Educational Materials. Tessaloniki 2005. Verlag des Centers for Democracy and Reconciliation in Southeast Europe (CDRSEE).

Nikolaidou, Eleni: Recipes of the occupied Greece 1941-1945. Athen 2012. Oxygono Verlag.

Markaris, Petros: Finstere Zeiten. Zur Krise in Griechenland. Zürich 2012. Diogenes Verlag.

Van Gent, Werner, Walser Paul L.: Zimt in der Suppe. Überraschendes Griechenland. Zürich 2009. Rotpunktverlag.

Autor/in: Sabine Bitter