Hilfswerke und Grosskonzerne - geht das zusammen?

  • Freitag, 16. September 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 16. September 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Freitag, 16. September 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Immer mehr Hilfswerke arbeiten ganz direkt mit grossen Konzernen zusammen, lassen sich auch sponsern - kann das gut gehen?

Sie heissen Oxfam, Save the Children, die Liste ist lang. Sie sind alle auf ganz verschiedene Arten mit Grosskonzernen im Geschäft - gemeinsame Projekte werden durchgeführt, es fliessen Sponsoring-Gelder, Spenden auch.

Und oft wird nicht mehr klar, wer denn eigentlich profitiert. Die Menschen, für die sich die Hilfswerke eigentlich einsetzen sollten? Oder die Konzerne? Dabei gibt es, wie das Beispiel des WWF zeigt, durchaus gute, konstruktive Arten, mit Grossfirmen zusammenzuarbeiten.

Beiträge

  • Beeinträchtigen die Glaubwürdigkeit von Hilfswerken: Kooperationen mit Grosskonzernen wie Coca Cola.

    Auf Kuschelkurs mit Konzernen

    Manche Hilfswerke gehen weitgehende Kooperationen mit Grosskonzernen ein, mit Chemiekonzernen, mit Nahrungsmittelkonzernen, mit Coca Cola. Das beeinträchtigt ihre Glaubwürdigkeit.

    Thomas Kruchem

  • Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, bewegt Grosskonzerne zu einer besseren Umweltbilanz.

    Firmen klug unter Druck setzen

    Auch der WWF arbeitet mit Grosskonzernen zusammen, aber mit einem ganz anderen Ziel. Man will Firmen dazu bringen, ihre Umweltbilanz zu verbessern - und setzt sie so gehörig unter Druck. Sehr zum Nutzen der Umwelt, erklärt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz.

    Christoph Keller

Autor/in: Christoph Keller, Thomas Kruchem, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Theresa Beyer