Japan nach Fukushima: Vertrauen auf dem Nullpunkt

  • Dienstag, 25. Juni 2013, 9:06 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 25. Juni 2013, 9:06 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 25. Juni 2013, 18:30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die konservative Regierung Japans beschönigt, trickst und fälscht Messwerte, um nach der atomaren Katastrophe in Fukushima, weiterhin auf Atomkraft bauen zu können. Dagegen kämpfen viele unterschiedliche Gruppen. Mit Erfolg?

Über 7500 Leute versammelten sich im Juni 2013 in Tokyo gegen die erneute Inbetriebnahme von Atomkraftwerken.
Bildlegende: Über 7500 Leute versammelten sich im Juni 2013 in Tokyo gegen die erneute Inbetriebnahme von Atomkraftwerken. Keystone

Ärzte, Juristen, Nichtregierungsorganisationen, unabhängige Medienleute und ökologische Fachleute sind sich einig: die Atomkatastrophe von Fukushima ist längst nicht überwunden. Die verstrahlte Erde birgt Gefahr für Kinder und Erwachsene.

Aber ihre Einwände und die Proteste der Bevölkerung gegen die erneute Inbetriebnahme von Atomkraftwerken werden von der konservativen Regierung ignoriert und die Folgen der Katastrophe verharmlost. Es geht ein Graben durch Japan und das Vertrauen in die politisch Mächtigen ist auf dem Nullpunkt. Judith Brandner ist durch Japan gereist und gibt den AKW Gegnern eine Stimme und eine Plattform für ihre Argumente.

Autor/in: Judith Brandner