Künste im Gespräch: Landschaftstheater, Bilderbuch, Künstlerleben

  • Donnerstag, 5. Juli 2018, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 5. Juli 2018, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 5. Juli 2018, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Das Landschaftstheater Ballenberg bringt jedes Jahr ein ganzes Dorf zum Theaterspielen. Das Landesmuseum Zürich macht die Geschichte von Schweizer Bilderbüchern erlebbar. Die Zürcher Hochschule der Künste hat untersucht, wie Künstlerinnen und Künstler leben.

Im Stück «Steibruch» von Albert J. Welti geht es um eine Steinhauerfamilie die teils nach Amerika ausgewandert ist. Wie inszeniert man dieses Werk im Freilichtmuseum Ballenberg?

Bilderbuchgeschichten wie Pitschi von Hans Fischer oder «Dr Joggeli söll ga Birli schüttle» von Lisa Wenger gehören zu fast jeder Schweizer Kindheit. Das Landesmuseum Zürich erzählt die Geschichten hinter den beliebten Geschichten.

Die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) veröffentlicht den Creative Economies Report. Die Analyse zeigt, wie KünstlerInnen heutzutage ihr Überleben sichern.

Beiträge

  • Wie Landschaftstheater ein Dorf vereint

    Das Mundartdrama «Steibruch» erzählt vom letzten Nachkommen der Steinhauerfamilie Murer. Vor längerer Zeit ist er aus zwielichtigen Gründen nach Amerika geflüchtet. Es geht das Gerücht, dass er dort in einen Mordfall verwickelt sei. Das Stück von Albert J.

    Welti wurde 1939 an der Zürcher Landi uraufgeführt.

    Jetzt kommt es in einer Neubearbeitung im Freilichtmuseum Ballenberg auf die Bühne. In der Inszenierung von Livio Andreina treten 35 Laienspielende und ein Chor auf – ein Grossprojekt unter freiem Himmel, das ein ganzes Dorf vereint.

    Kaa Linder

  • Schweizer Bilderbuchwelten im Landesmuseum

    Mit Pitschi im Bett liegen, dem Joggeli helfen, Birnen zu schütteln, in die Zwergenhöhle von Ernst Kreidolf kriechen. Das Landesmuseum Zürich widmet sich Bilderbuchwelten bekannter Schweizer Künstlerinnen und Künstlern und setzt sie szenografisch um.

    Originalzeichnungen, Skizzen, und Studien finden sich neben dem echten Teddybären, der die Vorlage zur «Reise nach Tripiti» war.

    Kurator Hans ten Dornkaat erzählt, wieso er gerade diese Schweizer Bilderbücher ins Museum gebracht hat.

    Noëmi Gradwohl

  • Was Digitalisierung für Kulturschaffende bedeutet

    Wie leben Künstlerinnen und Künstler? Mit dieser Frage ist der französische Forscher und Autor Frédéric Martel losgezogen.

    Während der letzten Jahre hat er über 120 Interviews mit Künstlerinnen und Künstlern aus 18 Ländern geführt, darunter Musiker, Schauspielerinnen, Autoren und Architektinnen. Seine Ergebnisse zeigen, wie die Digitalisierung die Kulturschaffenden vor neue Herausforderungen stellt, aber auch Möglichkeiten bietet, sich und die eigene Arbeit zu vermarkten. Die Qualitative Studie ist Teil des «3rd Creative Economies Report», die die ZHdK zum dritten Mal veröffentlicht.

    Julia Voegelin

Autor/in: Kaa Linder, Noëmi Gradwohl, Julia Voegelin, Moderation: Hansjörg Schultz, Redaktion: Noëmi Gradwohl