Naturschutz im Wandel

  • Donnerstag, 24. November 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 24. November 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 24. November 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Wie Naturschutzgebiete geplant werden - mit den Menschen, für die Menschen? Diese Frage stellt sich beim grössten Naturschutzpark, der in der Schweiz geplant ist.

In den Schweizer Alpen könnte der grösste Naturschutzpark der Schweiz entstehen; Der Parc Adula. Nebst der Natur soll davon auch die lokale Bevölkerung profitieren. Es geht um Geld, Tourismus und die Zukunft der Täler. Weltweit dient der Naturschutz immer häufiger als Wirtschaftsmotor für Randregionen, ob in der Schweiz, oder in Namibia.

Eine Reise zwischen Afrika und der Zentralschweiz entlang der Frage, wie der Mensch und die Natur gleichermassen geschützt werden können.

Beiträge

  • Parc Adula ­– ein Park für die Bergler

    Zwischen der Bündner Surselva und dem Tessin soll der grösste Nationalpark der Schweiz entstehen. Naturschutz spielt dabei jedoch nicht die Hauptrolle.

    In einer Gegend, wo in den Dörfern die Läden und Hotels schliessen und die Menschen weg ziehen, soll der Park der Bevölkerung ein Überleben ermöglichen.

    Ende November stimmen die Gemeinden über den Park ab. Trotz all der möglichen Vorteile: Die Widerstände gegen den Park und die drohenden Vorschriften sind gross.

    Simon Jäggi

  • Namibia – Vom Wilderer zum Parkwächter

    Namibia schrieb vor zwanzig Jahren als eines der ersten Länder den Naturschutz in seine Verfassung. Seither nimmt die Zahl der Wildtiere stark zu. Die Nashörner und Löwen kehren zurück und die Zahl der Elefanten hat sich mehr als verdoppelt.

    Massgeblich für diesen Erfolg verantwortlich sind die Dorfgemeinschaften, die einen grossen Teil der Schutzgebiete selbständig verwalten.

    Eine Reportage aus der «Torra Conservancy» im Nordwesten des Landes.

    Simon Jäggi

  • Naturschutz im Wandel – die Diskussion

    Der Humangeograf Norman Backhaus forscht an der Universität Zürich zu neuen Formen von Naturschutzgebieten, er untersucht, welche Rolle darin dem Mensch zukommt und wie im besten Fall beide profitieren: Die Natur und die lokale Bevölkerung.

    Die Sozialanthropologin Johanna Michel arbeitet beim Bruno Manser Fonds, der sich auf Borneo für den Regenwald und die Rechte der indigenen Penan einsetzt. Und derzeit ein Schutzgebiet für die lokale Bevölkerung entwickelt.

    Christoph Keller, Simon Jäggi

Autor/in: Simon Jäggi, Christoph Keller, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Christoph Keller