Was bringt PISA?

  • Mittwoch, 21. Dezember 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 21. Dezember 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 21. Dezember 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Alle drei Jahre wieder bekommt die nationale Bildungspolitik Noten. Die Bildungsstudie der Industrieländer, die PISA-Studie, legt Stärken und Schwächen offen. Allerdings wird die Kritik am internationalen Bildungsvergleich immer lauter.

Mit Spannung erwarten Lehrer, Bildungspolitikerinnen und Erziehungsdirektoren jeweils die Resultate der neusten PISA-Studie, die alle drei Jahre veröffentlicht werden.

Die jüngste Studie hat den Jugendlichen in der Schweiz nach der obligatorischen Schulzeit überdurchschnittlich gute Mathematikkenntnisse bescheinigt. Auch bei den Naturwissenschaften können sie im internationalen Vergleich gut mithalten. Grosse Defizite allerdings gibt es bei der Lesekompetenz.

Wie lassen sich die aktuellen Resultate erklären? Gibt es Handlungsbedarf? Und womit hat es zu tun, dass die Vergleichsstudie immer mehr in die Kritik gerät?

Beiträge

  • PISA und die Zahlen

    Mathematik 6, Naturwissenschaft 5, Lesen eine knappe 4. So sieht es für die Schweiz nach PISA aus.

    Was steckt hinter den nackten Zahlen? Haben die Mädchen aufgeholt in Mathe? Warum fruchten die Investitionen in die Lese- und Sprachförderung so wenig? Wie steht es mit der Chancengerechtigkeit in der Schweiz?

    Kommentare dazu vom Mehrsprachigkeitsspezialisten und Heilpädagogen Winfried Kronig und der Bildungssystemforscherin Ursula Renold.

    Sabine Bitter und Cornelia Kazis

  • Ursula Renold

    PISA in der Kritik

    «Vom Wägen allein wird die Sau nicht fett!», «Schluss mit dieser teuren Testeritis!» und «Bildung ist viel mehr als das, was man messen kann!» Seit der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 hat der internationale Leistungsvergleich stark an Bedeutung verloren, und die Kritik an der «Vermessung der 15-Jährigen» wird immer lauter.

    Warum gibt es trotzdem alle drei Jahre wieder eine neue PISA-Studie? Kommentare dazu vom Mehrsprachigkeitsspezialisten und Heilpädagogen Winfried Kronig und der Bildungssystemforscherin Ursula Renold.

    Sabine Bitter und Cornelia Kazis

  • PISA und der globale Leistungsschwund

    Die PISA-Studie bringt es an den Tag: Alle Länder schneiden schlechter ab als in der Studie vor drei Jahren. Kann das sein? Viele Experten schreiben die Differenz der Resultate nicht dem Leistungsschwund der Schülerinnen und Schüler zu, sondern einem neuen Prüfungsverfahren.

    Erstmals wurden die Tests nämlich am Computer gemacht. Die Folgen scheinen fatal. Die Resultate seien nicht mehr interpretierbar.

    Der Turm von PISA stehe nun ganz schief, monieren Fachleute. Kommentare dazu vom Mehrsprachigkeitsspezialisten und Heilpädagogen Winfried Kronig und der Bildungssystemforscherin Ursula Renold.

    Sabine Bitter und Cornelia Kazis

  • Medienkonferenz zur PISA-Studie am 6. Dezember 2016

    PISA - was nun?

    Die Resultate liegen auf dem Tisch. Was hinter den Resultaten steckt, liegt weitgehend im Dunkeln. Die Schweiz setzt auf eine andere Leistungsprüfung: Das nationale Bildungsmonitoring. Was ist darunter zu verstehen, und was verspricht man sich davon?

    Kommentare dazu vom Mehrsprachigkeitsspezialisten und Heilpädagogen Winfried Kronig und der Bildungssystemforscherin Ursula Renold.

    Cornelia Kazis

Autor/in: Cornelia Kazis, Sabine Bitter, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Julia Voegelin