Wenn Wohnen existenziell wird

  • Dienstag, 12. April 2016, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 12. April 2016, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 12. April 2016, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

In europäischen Städten leben immer mehr Menschen in prekären Wohnverhältnissen, immer mehr werden obdachlos - auch in der Schweiz. Manche greifen zur Selbsthilfe.

Ob in Rom, in Madrid, in Berlin, in Zürich - überall wird Wohnraum für minderbemittelte Menschen rar. Nicht nur für diejenigen, die ohnehin schon am Rand der Gesellschaft leben, sondern auch für Arbeitende, junge Familien, Menschen aus dem unteren Mittelstand. Sie stehen mit einem Mal auf der Strasse oder müssen wegziehen, viele sind auf staatliche Unterstützung angewiesen, landen in Obdachlosenheimen.

Die Politik tut wenig - jetzt treten Hilfswerke und Bürgerinitiativen auf den Plan.

Beiträge

  • In vielen europäischen Städten werden Versuche unternommen, soziales Wohnen zu fördern.

    Für das Recht auf Wohnen kämpfen

    Manche reagieren mit Hausbesetzungen, andere gründen eine Bürgerinitiative, wieder andere lancieren eine Petition.

    In Rom, Madrid, Berlin gibt es viele, manchmal auch originelle Ansätze, um der drohenden Obdachlosigkeit vieler entgegenzuwirken.

    Aureliana Sorrento

  • Wohnraum für Personen mit tiefem Einkommen ist besonders knapp in der Schweiz.

    Im Schweizer Wohndschungel

    Der Leerwohnungsbestand in der Schweiz sinkt und sinkt, vor allem bei günstigen Wohnungen. Die Zahl der Menschen, die sich keine Wohnung mehr leisten können, nimmt zu.

    Warum das so ist, und was dagegen zu tun wäre - darüber diskutieren Nicole Wagner, Leiterin der Sozialhilfe Basel-Stadt, Anna-Katharina Thürer, Projektleiterin WohnFit, Caritas Zürich und Marie Antoinette Glaser, Leiterin des ETH Wohnforum und des ETH Case.

    Brigitte Häring

Autor/in: Brigitte Häring, Christoph Keller, Aureliana Sorrento, Moderation: Brigitte Häring, Redaktion: Ellinor Landmann