Wer digital zusammenarbeitet

  • Dienstag, 21. November 2017, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 21. November 2017, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 21. November 2017, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Die Digitalisierung hat beinahe alle unsere Lebensbereiche durchdrungen, auch die Art und Weise wie wir zusammenarbeiten - digital.

Transnationale Firmen, aber auch innovative Startups, kleine Technologiefirmen und Universitäten, sie arbeiten längst über Kontinente hinweg zusammen, auf Plattformen, auf digitalen Drehscheiben.

Die Digitalisierung hat neue, lange ungeahnte Formen der Zusammenarbeit hervorgebracht - davon profitieren auch Künstlerinnen und Künstler, Sprachforscher, und manchmal auch ganz normale Bürgerinnen und Bürger, die eine gute Idee einfach und unkompliziert umsetzen wollen.


Beiträge

  • Mit relativ wenig Equipment, kann man sein Schlafzimmer in ein Tonstudio verwandeln.

    Digitale Musikplattformen: Neue Chancen für die globale Musik

    Digitale Musikplattformen: Neue Chancen für die globale Musik Virtuelle Plattformen wie YouTube oder SoundCloud haben die Musik revolutioniert: Musikerinnen und Musiker aus Ländern wie Bolivien, Südafrika oder Pakistan, die mit eigenem Equipment in ihrem Schlafzimmer Tracks produzieren, erscheinen so auch bei uns auf dem Radar.

    Entstehen durch diese Musik-Plattformen auch neue Formen der Zusammenarbeit, entstehen transnationale musikalische Begegnungen?

    Ein Gespräch mit dem Musikethnologen Thomas Burkhalter, Gründer und Leiter des internationalen Recherche-Netzwerks Norient.

    Brigitte Häring

  • In Fablabs teilt man sich die Infrastruktur und tauscht Ideen aus.

    Ein Innovationslabor für alle

    Es gibt sie mittlerweile in vielen Städten auch der Schweiz, die Fablabs. Dort können interessierte, technikbegeisterte Menschen Gegenstände herstellen, die nur dank ausgefeilten digitalen Tools möglich sind.

    In Fablabs stehen dreidimensionale Drucker und Lasercutter zur Verfügung, und der Austausch von Ideen gehört zum Programm.

    Christoph Keller

  • Beim Crowdsourcing ist man auf grosse Datenmengen angewiesen.

    «Din Dialäkt» oder Crowdsourcing als wissenschaftliche Methode

    «Citizen Science» ist eine zeitgemässe Forschungsmethode für WissenschaftlerInnen, die auf grosse Datenmengen angewiesen sind: Über digitale Medien werden sehr viele Menschen erreicht, die ihr Wissen einbringen können.

    Das Forschungsprojekt «citizen linguistics - locate that dialect» (Link) packt die SchweizerInnen an ihrem Ehrgeiz, den Dialekt eines Gegenübers zu erraten. Aus den Rückmeldungen erhoffen sich die ForscherInnen Auskunft über die Dialekterkennungskompetenz im Lande. Chancen und Grenzen einer Forschungsmethode, die gar nicht so neu ist - bloss hiess sie früher anders.

    Markus Gasser

Autor/in: Markus Gasser, Brigitte Häring, Christoph Keller, Moderation: Brigitte Häring, Redaktion: Raphael Zehnder