Wo ist zuhause? Vom multilokalen Wohnen

  • Montag, 28. September 2015, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. September 2015, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Montag, 28. September 2015, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

In der Schweiz wohnen 28 Prozent der Bevölkerung an mehreren Orten multilokal also. Eine Studie erklärt, warum.

Viel unterwegs zu sein gehört zur spätmodernen Gesellschaft, und so haben immer mehr Menschen verschiedene Wohnorte. Eine Studie des ETH-Wohnforums zeigt: in der Schweiz wohnt bereits ein Drittel der Bevölkerung an verschiedenen Orten, also multilokal.

Betraf die erwerbsbedingte Multilokalität früher bestimmte Berufsgruppen wie Fernfahrer, Hochseefischer oder Flight attendants, betrifft es heute viele Berufsgruppen in ganz unterschiedlichen Hierarchiestufen.

Aber: Auch Kinder sind nach der Scheidung ihrer Eltern zum multilokalen Wohnen gezwungen. Hierzu forscht das Deutsche Jugendinstitut.

Beiträge

  • «Ich bin auch im Hotel daheim»

    Christian Müller ist Architekt. In Rotterdam und Zürich betreibt er seine Architektur-Büros. Mit seiner Familie wohnt er zwar in Rotterdam, ist aber beruflich in der ganzen Welt unterwegs und sagt: «Ich bin überall daheim, auch im Hotel.»

    Karin Salm

  • Wohnen an mehreren Orten ist in der Schweiz stark verbreitet

    Fürs ETH Wohnforum legt Nicola Hilti die erste Studie zum multilokalen Wohnen in der Schweiz vor. Diese Studie belegt, dass das Wohnen an mehreren Orten viel häufiger praktiziert wird, als angenommen. Diese Multilokalität hat ihren Preis.

    Karin Salm

  • Mit Kuscheltier und Handy hin und her

    Nach der Trennung der Eltern stellt sich oft die Frage, wohin kommen die Kinder? Immer öfter wohnen die Kinder bei beiden Elternteilen in zwei getrennten Haushalten.

    Die deutsche Humangeografin Michaela Schier vom Deutschen Jugendinstitut hat untersucht, welche Erfahrungen Familien damit machen.

    Sabine Bitter

Autor/in: Sabine Bitter, Karin Salm, Moderation: Ellinor Landmann, Redaktion: Noemi Gradwohl