«The Yeomen of the Guard» von Gilbert und Sullivan

«The Yeomen of the Guard» sind noch heute in England anzutreffen: Die rot-gold-gewandeten Männer gehören zur ältesten bis heute existierenden Leibgarde des britischen Königshauses. In der gleichnamigen Oper sind diese «Leibgardisten» im 16. Jahrhundert in London angesiedelt, ganz konkret: im Tower.

«The Yeomen of the Guard» sind die Leibgarde des britischen Königshauses.
Bildlegende: «The Yeomen of the Guard» sind die Leibgarde des britischen Königshauses. Keystone

Und die Handlung? Ein Gefangener soll hingerichtet werden. Sein letzter Wunsch ist: er will heiraten, damit sein Erbe nicht an eben den Verwandten fällt, der ihn angezeigt hat. Des Weiteren treten auf: ein Hofnarr-Pärchen, ein verliebter Gefängniswärter, ein schlauer und mutiger Leutnant.

In den Händen des Librettisten William Schwenck Gilbert und des Komponisten Arthur Sullivan ist aus diesem Stoff eine komische Oper worden, die für einmal ein paar dunklere Töne aufweist als gewohnt. Es ist eine der letzten der insgesamt 14 komischen Opern, die die beiden während ihrer fruchtbaren Zusammenarbeit geschaffen haben.

Ein Bühnenwerk, das ihnen enormen Erfolg beschert hat und das «Gilbert and Sullivan» zum Synonym für die britische komische Oper des 19.Jahrhunderts werden liess.

W.S.Gilbert & Arthur Sullivan: The Yeomen of the Guard. Komische Oper in 2 Akten
Lisa Milne, Sopran: Elsie Maynard
Andrew Kennedy, Tenor: Colonel Fairfax
Mark Stone, Bariton: Jack Point
Felicity Palmer, Mezzosopran: Dame Carruthers
Thomas Allan, Bariton: Sergeant Meryll
Toby Stafford Allen, Bass: Wilfred Shadbolt
Jonathan Lemalu, Bass: Wilfred Shadbolt
Heather Ship, Mezzosopran: Phoebe Meryll
Leigh Melrose, Bassbariton: Lieutenant Sir Richard Cholmondely
Tom Randle, Tenor: Leonard Meryll
Mary Bevan, Sopran: Kate
BBC Singers
BBC Concert Orchestra
Ltg: Jane Glover

Aufnahme vom 19.08.12, Royal Albert Hall, London