Unterhaltung mit schwersten Behinderungen

Der Film «Les Intouchables» war ein Kassenschlager: Ein Mann im Rollstuhl findet in seinem schwarzen Betreuer einen Freund fürs Leben. Jetzt doppelt die englische Bestseller-Autorin Jojo Moyes nach: Ihr Roman setzt einen Tetraplegiker ins Zentrum.

Jojo Moyes brütet über ihrem nächsten Werk.
Bildlegende: Jojo Moyes brütet über ihrem nächsten Werk. jojomoyes.com

In den USA wurde der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» zum Verkaufshit: Millionen liessen sich von der Geschichte des gelähmten Will aufrütteln. Er kann sich mit seiner Situation nicht arrangieren und will mit mithilfe der Schweizer Sterbehilfeorganisation «Dignitas» vorzeitig aus dem Leben scheiden. Eine junge Frau versucht, ihn mit ungewöhnlichen Strategien von diesem Plan abzubringen.

Buch und Realität

Sind Filme wie «Les Intouchables» oder Bücher wie «Ein ganzes halbes Jahr» hilfreich, um die breite Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderungen zu sensibiliseren? Oder werden dadurch vorhandene Klischees noch stärker zementiert? Antwort auf diese Fragen gibt Mark Zumbühl von Pro Infirmis.

Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes (Buch: Rowohlt Berlin)
Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes (Hörbuch: Argon)

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Luzia Stettler