Die jungen Intellektuellen Israels und die Welle der Gewalt

Seit Anfang Monat erlebt Israel eine neue Gewaltwelle. Angefangen hat alles, als ein israelisches Paar in der Jerusalemer Altstadt von einem Palästinenser ermordet wurde. Seither ist es in mehreren Städten in Israel zu Messerstechereien und Schiessereien mit Toten auf beiden Seiten gekommen.

Sicht von oben auf die Altstadt von Jerusalem.
Bildlegende: Die Stadt Jerusalem liegt in den judäischen Bergen zwischen Mittelmeer und Totem Meer. Colurbox / Kristina Afanasyeva

Weitere Themen des Mittags:

  • Die protestantischen Kirchen Europas müssten angesichts der anhaltenden Migration aus Kriegs- und Krisenländern mit geeinter Stimme auftreten: Das sagte Gottfried Locher, der Präsident der Gemeinschaft Europäischer Kirchen in Europa.
  • Dank der russischen Unterstützung im Kampf gegen die Rebellen und gegen die Stellungen des sogenannten Islamischen Staats verbucht die syrische Armee neuerdings wieder Erfolge. Das merkt man auch daran, dass der Führerkult um Präsident Baschar al-Assad aufblüht.
  • Sie ist vierzehn Jahre alt und damit wohl eine der jüngsten Autoren an der Frankfurter Buchmesse, Lisa Schneider aus Reinach in Baselland, mit ihrem Debütroman «Thymios - Das Herz des Kriegers».
  • Eine Justizaffäre sorgt derzeit in Österreich für Diskussionen. In einem aufsehenerregenden Strafverfahren wurde der Publizist Stephan Templ, Sohn von Shoa-Überlebenden, wegen «schweren Betrugs» zu einem Jahr unbedingter und zwei Jahren bedingter Haft verurteilt.

Moderation: Jennifer Khakshouri, Redaktion: SRF2 Kultur Aktualität