Live aus Locarno: Ehrenleopard für Agnès Varda

Die belgische Filmemacherin Agnès Varda hat gestern Abend auf der Piazza Grande als zweite Frau den Ehrenleoparden in Empfang genommen. Die 86-jährige Veteranin erzählt, warum das Kino heute wichtiger ist, denn je.

Eine ältere Dame lächelt in die Kamera.
Bildlegende: Agnes Varda: Die belgische Filmemacherin erhielt gestern in Locarno den Ehrenleoparden. Keystone

Weitere Themen:

Der Film «Hin und weg» von Christian Zübert sorgte am Samstag in Locarno für feuchte Augen. Die Tragikkomödie handelt von einer Gruppe von Jugendlichen, die auf einer Fahrradtour in Belgien mit der tödlichen Erbkrankheit eines Freundes konfrontiert wird. Die Hauptdarsteller Florian David Platz und Julia Koschnitz im Gespräch.

Gestern wurde der neue Dokumentarfilm des Lausanner Regisseurs Fernand Melgar vorgestellt. Melgar ist bekannt für seine Filme über Asylantenheime und die Rückschaffung von Asylanten. Er hält immer wieder die Kamera dorthin, wo man sonst nicht hinschauen will. Brigitte Häring hat sich den Film angeschaut.

Jahrelang war die Schweiz die Traumdestination für den indischen Film speziell das Berner Oberland mit seinen majestätischen Bergkulissen. Nun will auch das Tessin eine zentrale Rolle in internationalen Filmproduktionen spielen und hat eine neue Organisation ins Leben gerufen: Die Southern Switzerland Film Commission. Man erhofft sich damit, das Tessin als Drehort promoten zu können.

Moderation: Eric Facon