Lukas Bärfuss, der neue «Max Frisch»?

Der Schriftsteller Lukas Bärfuss hat mit seiner Brandrede «Die Schweiz ist des Wahnsinns» in der F.A.Z. kurz vor den Wahlen und während der Frankfurter Buchmesse eine Polemik losgetreten. Welche rhetorischen Mittel setzt er für seinen Weckruf ein? Und in was für einer Tradition steht er?

Farbige Porträtaufnahme von Lukas Bärfuss
Bildlegende: Der Schweizer Schrifsteller Lukas Bärfuss hat gestern einen Sturm im Wasserglas provoziert. KEYSTONE DOMINIC STEINMANN

Weitere Themen des Vorabends:

  • Das Schweizer Architekturmuseum in Basel hat einen neuen Direktor, Andreas Ruby. Der deutsche Ausstellungsmacher wird Nachfolger von Hubertus Adam, von dem sich der Stiftungsrat getrennt hat
  • Nach mehr als sechs Jahren Schliessung bekommt Paris sein Musée de l'Homme wieder, untergebracht wie eh und je im prachtvollen Palais de Chaillot mit Blick auf den Eiffelturm, von innen aber rundum erneuert
  • Ganze vier Jahre hat es gedauert, bis das neuste Bühnenwerk des Zürcher Komponisten, Improvisationsmusikers und Stimmkünstlers Daniel Mouthon fertig war. Morgen kommt «Liquid Crystal Display» zur Uraufführung, eine Oper über politische Machtkämpfe und die Macht der Medien

Moderation: Irene Grüter, Redaktion: Andreas Klaeui