Museum Tinguely widmet Ben Vautier grosse Retrospektive

Was ist Kunst? Antworten auf diese Frage sucht die neue Ausstellung im Museum Tinguely. Und zwar mit Hilfe der Werke von Ben Vautier, dem schweizerisch-französischen Künstler, der seit rund 60 Jahren aktiv und hierzulande vorallem durch das Werk «La Suisse n'existe pas» bekannt ist.

Farbige Portätaufnahme von Ben Vautier vor einer Tafel mit der Aufschrift «La Suisse n'existe pas».
Bildlegende: Ben Vautiers künstlerisches Schaffen folgt im Aufbau den Ready-mades, der Objektkunst und der Komposition. Keystone / GEORGIOS KEFALAS

Weitere Themen des Mittags:

  • Vor zwei Jahren berichtete das Nachrichtenmagazin «Focus», dass die Kunst-Sammlung von Hildebrand Gurlitt entdeckt worden war. In ihrem Buch «Hitlers Art Thief» versucht die US-Autorin Susan Ronald, Licht in die Geschichte zu bringen.
  • Kein Mensch ausserhalb Italiens kannte das sizilianische Epos «Horcynus Orca» von Stefano D'Arrigo. Das Werk galt jahrzehntelang als unübersetzbares Meisterwerk der Moderne. Einer hat das Unmögliche gewagt: Moshe Kahn.
  • Marine Le Pen und ihre Partei Front National könnten in Frankreich an die Spitze der Macht rücken. Marine Le Pen ist es gelungen, Sympathien zu gewinnen: Bis tief in die Mitte der französischen Gesellschaft - und nun schlagen sich zumindest verbal auch Intellektuelle auf ihre Seite.

Moderation: Sandra Leis, Redaktion: SRF2 Kultur Aktualität