Auf dem jüdischen Kulturweg Endingen-Lengnau

  • Mittwoch, 1. Oktober 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 1. Oktober 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 2. Oktober 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 2. Oktober 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 3. Oktober 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 3. Oktober 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 3. Oktober 2014, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 3. Oktober 2014, 12:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 5. Oktober 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 5. Oktober 2014, 15:05 Uhr, SRF info

Wie lebt es sich heute als Jüdin, als Jude in der Schweiz? «Kulturplatz» geht in der Woche vor dem jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur nach Endingen und Lengnau im Aargau. Das waren bis 1866 die einzigen Schweizer Gemeinden, wo sich Jüdinnen und Juden niederlassen durften.

Beiträge

  • Jüdisch sein in der Schweiz

    Nach dem erneuten Aufflammen des Nahostkonfliktes diesen Sommer wird Israel heftig kritisiert. Das hat Auswirkungen auf die Jüdinnen und Juden in der Schweiz. Sie sehen sich mit Beschimpfungen, Gewaltandrohungen, gar Tätlichkeiten konfrontiert. Bundesrat und religiöse Gremien verurteilen Antisemitismus und rufen zum Dialog auf. Wie hat die jüdische Bevölkerung in der Schweiz den Sommer erlebt, welchen Bezug hat sie zu Israel und wie lebt sie mir ihrer Tradition? «Kulturplatz» über das Selbstverständnis von Schweizer Juden.

    Stefan Zucker

  • «Kains Opfer» – Ein Rabbiner im Dilemma

    Ein Mord in einer jüdischen Gemeinde in Zürich. Die Polizei wendet sich an den Rabbiner, der dadurch in einen inneren Konflikt gerät: Einerseits möchte er den Täter überführt sehen, anderseits will er seine Gemeinde schützen. Autor ist Alfred Bodenheimer, Professor für Jüdische Religionsgeschichte an der Universität Basel. Sein Debütroman bietet tiefe Einblicke in das jüdische Zusammenleben in Zürich. «Kulturplatz» hat Bodenheimer zu den Schauplätzen des Kriminalromans begleitet.

    Igor Basic, Annina Mathis

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  • «Die Gierigen» – ein Moslem gibt sich als Jude aus

    Eine begierige Liebe, eine Lebensgeschichte über Lüge, Gier und Freiheit, gewaltig erzählt wie ein Rap - das ist «Die Gierigen», der neunte Roman der französischen Schriftstellerin Karine Tuil. Es ist die Geschichte von Samir Tahar, einem Moslem aus der Banlieue von Paris. Samir gibt sich als Jude aus und baut sich ein Leben voller Luxus und Ruhm auf. «Kulturplatz» hat die erfolgreiche Autorin in Paris getroffen.

    Denise Langenegger

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  • «Boreg» – Rollentausch einer Palästinenserin und einer Israelin

    «Boreg» ist die berührende Parallelmontage zweier Frauenleben in Israel und Palästina. Zwei Frauen tauschen unfreiwillig ihre Rollen und machen dabei deutlich, wie ähnlich sie sich sind. Sie stehen einfach auf der jeweils anderen Seite. Die israelische Regisseurin Shira Geffen (bekannt geworden mit «Jellyfish») mischt die harsche Realität des gewalttätigen Konfliktes mit märchenhaften Elementen und absurdem Humor. «Kulturplatz» trifft Shira Geffen am Zurich Film Festival, wo «Boreg» Premiere im deutschsprachigen Raum feiert.

    Sandra Steffan

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