Der grosse Beschiss

  • Mittwoch, 11. November 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. November 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 12. November 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 12. November 2015, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 13. November 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. November 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. November 2015, 11:20 Uhr, SRF info
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    • Freitag, 13. November 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. November 2015, 8:50 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. November 2015, 15:05 Uhr, SRF info

FIFA, VW, Banken, Dating-Portale: Überall wird dreist beschissen, als wären Lüge und Täuschung legitim. Hauptsache Profit und Image stimmen. Wo bleibt die unternehmerische Ethik? «Kulturplatz» spricht mit Ex-FIFA-Mann Guido Tognoni über die tieferen Ursachen für das Bescheissen im grossen Stil.

Beiträge

  • VW & Co: Ethik als billiges Lippenbekenntnis

    Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, mit welch ausgeklügelten Tricks und Methoden der VW-Konzern die Abgaswerte seiner Autos manipuliert hat; und das im so sensiblen Bereich Umweltschutz. Dabei geloben Konzerne und Verbände heutzutage unisono, wie verantwortungsvoll sie sein wollen, ethisch und moralisch integer. Es gehe nicht nur um Profit, sondern vor allem um das Engagement für die Gesellschaft. Ist auch das nur Beschiss?

    Eduard Erne

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  • Fake ist geil: Warum dreiste Fälschungen Spass machen

    «Leute reinlegen ist schön», findet Peter Köhler. Der deutsche Schriftsteller und Satiriker beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Fälschungen. Sie faszinieren ihn, weil sie «die Ordnung stören». Nun hat er ein Buch geschrieben zu den kuriosesten Fakes der Geschichte. Darin zeigt der Göttinger, dass die wirkungsvollsten Täuschungen diejenigen sind, die ein gesellschaftliches Bedürfnis bedienen. Denn, so bilanziert Köhler: «Jede Zeit hat die Fälschungen, die sie verdient.»

    Silvan Lerch

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  • Liebe und Verrat: Monique Schwitter sondiert im Gefühlsleben

    Wie steht es in Liebesbeziehungen um Treue und Untreue, Verrat und Betrug? Wie zeitgemäss sind diese moralischen Kategorien? Wie oft «flunkern» wir, um andere nicht zu verletzen, oder auch nur aus Bequemlichkeit? Und wie «treu» oder «ehrlich» müssen wir sein in Ehe und Partnerschaft? Die Schweizer Schriftstellerin Monique Schwitter durchleuchtet die Liebe in ihrem Roman «Eins im Anderen» neu. Damit hat sie jetzt den Schweizer Buchpreis gewonnen.

    Uta Kenter

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  • Phantomschmerz: Wie virtuelles Leben reale Anteilnahme weckt

    Beschissen wird nicht nur im echten Leben, sondern auch im virtuellen. Im Internet zeigt man sich oft so, wie man gerne wäre. Die US-Performance-Künstlerin Amalia Ulman hat die Social Media-Plattform Instagram für ein Kunstprojekt mit Schein-Biografie genutzt: per Video, Foto und Text fingierte sie drei Monate lang ein Leben voller Schicksalsschläge, mit Trennungsschmerz, Brust-OP, Drogenabsturz und Psychokrise. Mit der vorgespielten Biografie weckte Ulman reale Emotionen, sogar Menschen aus ihrem Freundeskreis fielen auf den Fake herein.

    Jara Helmi

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