Die Faszination des Bösen - mit Eva Wannenmacher

  • Mittwoch, 3. April 2013, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 3. April 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. April 2013, 5:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 4. April 2013, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 5. April 2013, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. April 2013, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. April 2013, 12:00 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. April 2013, 13:25 Uhr, SRF info
    • Samstag, 6. April 2013, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 7. April 2013, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 7. April 2013, 15:00 Uhr, SRF info

Täter, Totschlag, Tragödien. Sie stossen ab, doch sie faszinieren noch viel mehr. Warum sind Verbrecher so anziehend für andere Menschen? Wie funktioniert ein Mörderhirn, und was fasziniert immer noch an Hitler? Eva Wannenmacher begibt sich auf die Spuren des Bösen.

Beiträge

  • Das Böse

    Menschen foltern, entführen, vergewaltigen, morden. Menschen quälen. Menschen begehen abscheuliche Verbrechen. Der deutsche Psychiater und Angstforscher Borwin Bandelow vermutet in seinem neuen Buch «Wer hat Angst vorm bösen Mann? Warum uns Täter faszinieren» den Ursprung des Bösen in der menschlichen Hirnchemie. Demnach leiden «böse Menschen» an einem konstanten Mangel an Endorphinen, den sie mittels brutaler Machtausübung auf andere Menschen auszugleichen versuchen.

    Sibilla Semadeni

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  • Ha, Ha, Hitler

    Von Timur Vermes' Politsatire über Hitler «Er ist wieder da» wurden über 400 000 Exemplare verkauft. Auch in der Schweiz ist das Buch in den Top 10. Wer es liest, lacht über den Diktator. Ist das in Ordnung? Und ist zu befürchten, dass auch der Autor Adolf Hitler zum Bestseller wird, wenn 2015 die Rechte an seinem Buch «Mein Kampf» wieder frei werden? Der deutsche Schauspieler türkischer Abstammung, Serdar Somuncu, hat in mehr als 1400 Vorstellungen aus Hitlers Werk gelesen und den Text kommentiert.

    Sebastian Günther

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  • Der Ton macht das Grauen

    Was wäre ein Krimi ohne grauenerregende Musik, ohne Geräusche, bei denen es einem kalt den Rücken hinunter läuft? Die Tonspur ist gerade beim Verbrechen ein Erfolgsfaktor von entscheidender Wichtigkeit. Denn egal wie furchterregend die Bilder auf der Leinwand auch sind: Die Töne lassen Raum für Phantasie. Bestes Beispiel: die Duschszene in Hitchcocks «Psycho». Der Mörder sticht in keiner einzigen Einstellung wirklich zu. Doch die Tonspur suggeriert etwas anderes.

    Nicole Salathé

  • Prämiertes World Press Photo unter Verdacht

    Es ist ein starkes Bild, das aktuelle World Press Photo 2013: Palästinensische Männer tragen die Leichen von zwei Kindern durch die Gassen. Das Foto zeigt Wut, Trauer und Schmerz. Und doch hat man das Gefühl, hier stimme etwas nicht: zu satte Farben, zu starker Kontrast, zu viel Licht. Das Foto sieht aus wie ein Filmplakat. Wie weit darf man beim Bearbeiten von Pressebildern gehen? Wie viel Photoshop ist noch zulässig, wenn es darum geht, das Elend der Welt dokumentarisch ins Bild zu rücken. «Kulturplatz» berichtet über die Grenzen der Bildmanipulation in der Pressefotografie.

    Stefan Zucker

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